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Hannover Scorpions Igor Pavlov bleibt Trainer bei Hannover Scorpions
Sportbuzzer Hannover Scorpions Igor Pavlov bleibt Trainer bei Hannover Scorpions
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20:53 05.03.2013
Von Björn Franz
Nach HAZ-Informationen hat der Trainer der Hannover Scorpions, Igor Pawlow, seinen Vertrag beim Eishockey-Erstligisten um ein Jahr verlängert. Quelle: dpa
Hannover

Er überlässt nichts dem Zufall. Schon gar nicht in dieser wichtigen Saisonphase. Dafür müssen dann auch schon einmal andere Dinge zurückstehen. So ließ sich Trainer Igor Pavlov am vergangenen Sonntag nach dem 2:1-Sieg der Hannover Scorpions über Nürnberg bei der Pressekonferenz durch Manager Marco Stichnoth vertreten, weil er unbedingt noch persönlich eine Krafteinheit der Spieler des Eishockey-Erstligisten im Kabinentrakt begleiten wollte. Nicht zuletzt mit dieser Akribie in seiner Arbeit hat sich Pavlov bei den Verantwortlichen der Scorpions großes Vertrauen erworben. Und so war es auch keine große Überraschung mehr, dass der Klub gestern Abend beim Treffen der Mannschaft mit den Dauerkarteninhabern in der TUI Arena die Verlängerung des Vertrags mit dem Trainer bis zum Sommer 2014 bekannt gab.

Der Nachfolger von Toni Krinner, der nach zwei Jahren und erheblichen Differenzen mit den Spielern im Frühjahr des vergangenen Jahres gehen musste, hat eine schwere Aufgabe mit Bravour gemeistert. Trotz eines im Vergleich zum Vorjahr um 600.000 Euro gekürzten Etats schaffte es der ehemalige lettische Nationalspieler, aus dem Tabellenletzten der vergangenen Saison einen Play-off-Kandidaten zu machen. Wenn die Scorpions am Freitag (19.30 Uhr) mit einem Heimsieg über die Straubing Tigers den Einzug in die Pre-Play-offs perfekt machen sollten, dann ist das auch ein persönlicher Erfolg für Pavlov, der junge Spieler wie Tim Richter, Robin Thomson, Sergej Janzen und Alexander Janzen ins Team einbaute.

„Es passt einfach vieles zusammen: Der Verein und ich haben die gleiche Philosophie, die Jungs machen mir viel Spaß, und Hannover ist eine schöne Stadt“, sagt Pavlov, dem die Vertragsverlängerung daher sehr leichtgefallen ist. Und auch die Tatsache, dass er vorerst nur für ein weiteres Jahr unterschrieben hat, stört den einstigen Torjäger nicht. „Ein Einjahresvertrag ist für beide Seiten gut. Er ist leistungsbezogen, und es gibt keine unnötigen Versprechungen“, sagt der 48-Jährige, der sich aber durchaus vorstellen kann, auch noch über 2014 hinaus bei den Scorpions zu arbeiten.

Das sieht auch Stichnoth so. „Igor hat hervorragende Arbeit geleistet“, sagte der Manager. „Speziell die jungen Spieler haben sich hervorragend entwickelt. Und das ist auch der Weg für die Zukunft, weil wir nicht die finanziellen Möglichkeiten haben, nur fertige Spieler zu verpflichten.“

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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