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Hannover Scorpions Verrücktes Ende bei den Scorpions
Sportbuzzer Hannover Scorpions Verrücktes Ende bei den Scorpions
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21:47 21.01.2018
Unter Beschuss: Scorpions-Keeper Björn Linda (hinten, Mitte) hatte gegen Duisburg alle Hände voll zu tun. Quelle: Petrow
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Hannover

Die Hannover Indians haben in der Eishockey-Oberliga mit 3:1 (0:1, 1:1, 2:0) bei den Ice Fighters Leipzig gewonnen. Dabei verlief der Beginn der Sonntags-Partie für die Mannschaft von Trainer Lenny Soccio aber alles andere als optimal. Schon nach 62 Sekunden brachte Niklas Hildebrand die Leipziger in Führung. Die Indians brauchten lange, um ins Spiel zu finden. Dass Torhüter Sebastian Albrecht und Arbeitsbiene Leon Lilik bis zur Hälfte der Partie die auffälligsten ECH-Akteure waren, sprach für sich.

Sukzessive wurden die Gäste aber besser – und kamen in der 37. Minute in Überzahl zum Ausgleich, Nicolas Turnwald feuerte den Puck in den Winkel des Leipziger Tores. Genauso platziert schloss Branislav Pohanka eine Chance zur Mitte des 3. Drittels ab – und das in Unterzahl. Sechs Sekunden vor der Schlusssirene traf Lasse Uusivirta ins leere Tor zum 3:1-Endstand.

Tore: 1:0 (1:02) Hildebrand, 1:1 (36:45) Turnwald bei 5-4, 1:2 (49:36) Pohanka bei 4-5, 1:3 (59:54) Uusivirta bei 5-6.

Die Hannover Scorpions legten ein noch spektakuläreres Spiel hin. In Mellendorf bezwangen sie die Füchse Duisburg mit 7:6 (2:1, 0:4, 4:1) nach Verlängerung. Das frühe 0:1, erzielt von Mike Schmitz nach 53 Sekunden, drehten Chad Niddery (9.) und Christoph Koziol (19.) zur 2:1-Führung. Es folgte ein aus Scorpions-Sicht völlig verpatztes 2. Drittel: Marco Habermann (24.), Björn Barta (25.), Thomas Ziolkowski (28.) und Cornelius Krämer (30.) brachten die Füchse mit 5:2 in Front. Aber die Scorpions schlugen zurück: Sebastian Lehmann (46.), Patrick Schmid (53.) und Björn Bombis (57.) egalisierten zum 5:5.

Doch das Spiel beruhigte sich immer noch nicht. Zwölf Sekunden später gelang André Huebscher das 5:6, ehe Lehmann (59.) die Gastgeber in die Verlängerung rettete. Und dann setzte Goran Pantic dem verrückten Abend in Mellendorf die Krone auf: Der kantige Verteidiger erzielte 18 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung das 7:6.

Von Stephan Hartung

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