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Sportmix Regional Badenstedts Handballerinnen kassieren den K.o.
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17:52 25.02.2018
Auf dem Weg zum nächsten Tor: Badenstedts Mieke Düvel (rechts) erzielte neun Treffer – die starke Leistung der Rückraumspielerin reichte nicht für den Sieg. Quelle: Jörg Zehrfeld
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Bremen

Interimstrainer Boris Linnemann rang hinterher nach Worten: „Wir schaffen es nicht, uns für die Ackerei in der Trainingswoche auch zu belohnen“, sagte er.

Welch krasser Stimmungswandel. Eine Viertelstunde zuvor waren die HSG-Fans noch Partylaune. Kapitänin Jana Pollmer hatte die Gäste zum 21:18 (47.) das erste Mal mit drei Toren in Führung gebracht. Dann nahm Werder-Trainer Florian Marotzke eine Auszeit – und das Spiel kippte. Bremen erzwang Ballgewinne und glich binnen drei Minuten zum 22:22 aus. Badenstedt schlug durch Pollmer zurück.

Es folgten die entscheidenden 240 Sekunden, in denen es die HSG verpasste, wieder auf zwei Tore zu erhöhen. Nachdem die ehemalige Hannoveranerin Isabelle Dölle zum 23:23 (55.) getroffen hatte, gingen die Köpfe runter. „Da war ich sicher, dass wir das Spiel drehen“, sagte Werder-Coach Marotzke. In der Schlussphase fehlten Badenstedt die nötigen Körner, um den so wichtigen Punkt zu entführen. „Das war nichts für schwache Nerven, aber meine Mannschaft weiß, was Abstiegskampf bedeutet“, sagte Marotzke erleichtert.

Für Badenstedt war es nach dem Punktverlust gegen Nürtingen der nächste Rückschlag. Nach dem 4:3 (9.) lag man immer in Führung und verteidigte diese, weil die Abwehr zupackte und Mieke Düvel nach Belieben traf. In der zweiten Hälfte folgte mal wieder der Einbruch. „Uns fehlt die Cleverness“, monierte Interimscoach Linnemann. Wenn es nach Marotzke geht, bleiben die Badenstedter trotzdem in der Liga: „Die werden es schaffen“, sagte der frühere HSG-Trainer.

Für die HSG trafen: Düvel (9), Pollmer (7/davon 2 Siebenmeter), Ahrens, Krängel und Pollex (alle 3).

Von Uwe Serreck

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