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Sportmix Regional Burgdorfer Handballer feiern siebten Sieg in Serie
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16:11 04.02.2018
Stephan Lux
Hannover

Trainer Stephan Lux war bedient, und das lag nicht an der Leistung seiner Spieler. Die Drittliga-Handballer vom HSV hatten gerade auswärts mit 27:30 (11:16) gegen Oranienburg verloren, das letzte Tor seines Teams durch Spielmacher Hubertus Brandes nahm er nur noch mit versteinerter Miene zur Kenntnis: „So macht es keinen Spaß“, kommentierte Lux die Leistung der Schiedsrichter. Selbst sein Kollege Christian Pahl pflichtete bei: „Es tut mir leid, aber ihr hattet keine Chance.“ Bitter: Nach einem Schlag ins Gesicht war HSV-Spieler Sascha Muscheiko k.o. (35.) gegangen, die fällige Rote Karte gab es nicht. Ein weiterer Grund für die Pleite sei ohnehin die Angriffsleistung seines HSV vor der Pause gewesen: „Da bringen wir zu wenig Bälle aufs Tor“, bemängelte Lux.

Auf der eigenen Facebook-Seite schoss der Drittligist hingegen weit übers Ziel hinaus. Zur Pleite hieß es dort, dass „vor allem zwei Akteure eine ganz starke Leitung“ abgeliefert hätten – mitsamt Foto von Fußball-Skandal-Schiri Robert Hoyzer. Der wurden 2005 wegen Spielmanipulation und Beihilfe zum Wettbetrug verurteilt.

Für Springe gab’s in Fredenbeck die dritte Pleite im neuen Jahr – 24:27 (6:12), Die erste Hälfte verlief desolat, als Springe 15 Minuten torlos blieb und 4:10 (25.) in Rückstand geriet. Die Gäste bäumten sich zwar nochmal auf, Hendrik Pollex traf sogar zum 12:13 (37.). Doch vor allem aus dem Rückraum kam zu wenig, um das Spiel zu kippen.

Burgdorf II liegt dem Dritten aus Springe dicht auf den Fersen. Beim 33:27 (18:12)-Erfolg in Braunschweig feierten sie den siebten Sieg in Folge und rücken auf Rang fünf vor.„Unsere Abwehr war bombastisch. Wir haben 50 Minuten dominiert“, lobte Trainer Heidmar Felixson. Der entscheidende Vorteil war der siebte Feldspieler im Angriff. „Weil wir gegen Braunschweigs 3:2:1-Abwehr Probleme haben und die nicht 6:0 decken können“, erklärte Felixson. Niklas Diebel (6), Maurice Dräger (6) und Joshua Thiele (5) nutzten die Lücken schon vor der Pause eiskalt aus.

Burgwedels Trainer Jürgen Bätjer hatte die Niederlage beim Tabellenzweiten Altenholz einkalkuliert, das 24:35 (10:14) war aber dann doch „zu hoch. Das ist blöd für die Moral.“ Bis zum 15:18 (39.) hielt sein Team mit, dann musste Maurice Herbold mit Knieproblemen runter, Florian Freitag bekam eine Zeitstrafe – und 255 Sekunden später war die Partie beim 15:23 schon gelaufen.

Von Uwe Serreck

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