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Sportmix Regional Burgwedels Handballer vom Jäger zum Gejagten
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10:33 19.02.2018
Geklettert und doch weiter unter Zugzwang: Steffen Dunekacke (am Ball) und Handball Hannover-Burgwedel müssen morgen nachlegen. Quelle: Plümer
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Handball

Das erste Mal seit einer gefühlten Ewigkeit geht Handball Hannover-Burgwedel als Gejagter und nicht als Jäger in einen Spieltag. Durch das 23:22 jüngst gegen die HG Barmbek hat die Sieben von Trainer Jürgen Bätjer die Abstiegsplätze in der 3. Liga Nord nach 105 Tagen verlassen. „Wenn es gut läuft, bleibt es dabei, die Tabelle ist ja noch ein bisschen verzerrt. Aber das ist trotzdem nicht so schlecht“, sagt Bätjer. Seine Riege befindet sich dennoch weiter in der Rolle des Jägers. 12:26 Punkte werden nicht zum Klassenerhalt reichen, insofern zählt am Sonnabend (19 Uhr) im Heimspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt II abermals nur ein Sieg. „Im Endeffekt geht es nur noch darum, zwei Mannschaften hinter uns zu lassen. Wer das ist, das ist mir ziemlich wurscht“, so Bätjer.

Ein Blick auf die abgelaufene Trainingswoche reicht aus, um zu begründen, warum Burgwedels Trainer den Kader im nächsten Jahr definitiv breiter aufstellen will. Kay Behnke (Magen-Darm), Timo Paternoga (Grippe), Dennis Weit (Knieprellung) und Student Florian Freitag konnten nur eingeschränkt trainieren. „Es hat wieder einmal ein bisschen gehakt, aber das ist ja nichts Neues“, sagt Bätjer.

Zählbares im Hinspiel (25:26) hatte der HHB „unnötig“ (Bätjer) aus der Hand gegeben, zumal Ar­tjom Antonevitchs finaler Treffer, während der Ball in der Luft war, abgepfiffen wurde. „Wir haben am letzten Wochenende nicht gut gespielt und im Angriff oft die falschen Entscheidungen getroffen“, sagt Bätjer. „Ich hoffe, dass das aus den Köpfen raus ist und wir es besser auf den Punkt spielen.“

Das Führungsduo wartet

Die Burgwedeler haben diese beiden Duelle innerhalb von sieben Tage schon hinter sich, der TSV Burgdorf II stehen sie nun bevor. Am Sonnabend (19.30 Uhr) trifft die Sieben von Trainer Heidmar Felixson auf Tabellenführer Handball-Sport-Verein Ham­burg, Anfang März geht es zum TSV Altenholz, dem einzigen echten Verfolger der Hansestädter.

Mit Trainer Torsten Jansen, Stefan Schröder und Blazenko Lackovic stehen im Team der Gäste noch drei Akteure, die 2013 mit den Hamburgern die Champions League gewonnen haben. Der Kroate hat sich jedoch einen Riss der Supraspinatussehne zugezogen und fungiert derzeit nur als Co-Trainer. Der Spitzenreiter hat erst ein Saisonspiel verloren – gegen den Verfolger aus Altenholz, konnte sich gegen den TSV jüngst allerdings eindrucksvoll revanchieren (26:20).

„Der HSV ist für mich der sichere Aufsteiger in die 2. Liga und besitzt eine Super-Mannschaft“, schwärmt Felixson, „wir müssen uns gegenüber dem Spiel gegen den VfL Potsdam erheblich steigern, ansonsten werden wir abgeschossen.“ Wenn überhaupt, sieht er eine Außenseiterchance: „Jedes Spiel beginnt bei 0:0. Eines kann ich jedenfalls versprechen: Wir werden uns nicht kampflos geschlagen geben.“

Die ganze Woche über haben er und seine Spieler am Abwehrverhalten geübt. Nach dem Videostudium hat sich das Team einige Varianten einfallen lassen. Fraglich ist der Einsatz von Johannes Marx, fehlen wird neben dem verletzten Steffen Schröter vor allem Malte Donker wegen eines grippalen Infekts. „Das ist abwehrmäßig ein unglaublicher Verlust“, sagt Felixson.

Von Christoph Hage und Rolf Linda

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