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Sportmix Regional Die HSG Deister-Süntel möchte jetzt den nächsten Schritt machen
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16:37 11.01.2018
In der Fremde kommt die HSG Deister-Süntel II nicht gut zurecht. Das wollen Hannes Schröter und seine Mitstreiter in der Rückserie ändern. Quelle: Person
Handball

Die HSG Deister-Süntel II startet mit einem neuen Trainer ins Jahr 2018: Ab sofort hat Jan Linke bei den Gelb-Schwarzen das Sagen, er wird die in der Regionsoberliga 1 aktive Spielgemeinschaft erstmals im Heimspiel am Sonntag (16 Uhr) gegen den VfL Stadthagen betreuen. Der 39-Jährige folgt auf Thomas Ritzkat, der den Trainerposten kurz vor Weihnachten niedergelegt hat.

Generell hat sich die vor einem halben Jahr gegründete HSG – im Sommer haben der Stammverein der HF Springe und die Handballsparte der TuSpo Bad Münder ihre Kräfte gebündelt – nun wesentlich breiter aufgestellt: So übernimmt mit Henning Jung ein Urgestein der Handballfreunde die Sportliche Leitung, er soll die Verzahnung der beiden Männerteams und A-Junioren vorantreiben. „In der HSG wird hervorragende Jugendarbeit geleistet, die Früchte dieser Arbeit wollen wir ernten. Nach einer Phase des Kennenlernens und Zusammenwachsens wollen wir jetzt die sportliche Weiterentwicklung des Vereins vorantreiben“, verrät Jung. „Und wir wollen die HSG Deister-Süntel II leistungsmäßig näher an das Drittligateam der Handballfreunde heranbringen. Mittelfristig soll diese Mannschaft daher in die Verbandsliga aufsteigen“, schiebt er nach.

In dieser Runde geht es für die im Mittelfeld platzierte, junge Mannschaft der HSG II (9:13 Punkte) primär darum, sich weiter zu entwickeln und die Serie erfolgreich abzuschließen. „Wir wollen eine gute Rückrunde spielen und besser trainieren. In der nächsten Saison wollen wir dann oben angreifen“, sagt Rückraumspieler Hannes Schröter.

Potenzial ist im Aufgebot definitiv zur Genüge vorhanden: Torhüter Daniel Hoffmann sowie die Rückraumspieler Luca Willmer und Nico Mund trainieren schon regelmäßig bei den Handballfreunden mit. Die anderen Akteure haben allesamt bereits mindestens in der Landesliga gespielt, andere mit der A-Jugend in der Verbandsliga.

Und auch in dieser Runde hat die HSG in diversen Partien bereits gezeigt, dass sie guten Handball spielen kann – allerdings fast meistens auf heimischem Parkett (8:2). In der Fremde hakt es hingegen noch des Öfteren (1:11) „Zu Hause können wir wirklich jeden schlagen. Das ist für uns irgendwie einfacher“, sagt Schröter. Ein Grund für die eher magere Ausbeute in fremden Hallen ist aus seiner Sicht, dass dort oft der Einsatz von Haftwachs verboten ist und dies für die Spieler der HSG, die in der Jugend in der Regel unter Zuhilfenahme dieses Mittels gespielt haben, schwierig ist. „Es klingt komisch, aber gefühlt ist das für uns ein komplett anderes Spiel“, erläutert Schröter. „Ohne Patte ist alles etwas anders, aus dem Rückraum kriegt man zum Beispiel nicht richtig Power hinter den Ball.“

Auf Linke, der zuvor bereits bei der HSG Laatzen-Rethen und der TuS Wettbergen als Trainer tätig gewesen ist, kommt bei seinem Debüt am Deister voraussichtlich übrigens gleich eine Doppelrolle zu. Da Hoffmann, die etatmäßige Nummer eins, nach einer Operation am Auge mehrere Wochen lang pausieren muss und A-Junioren-Schlussmann Eric Frommeyer privat verhindert ist, wird wohl Linke als gelernter Keeper zwischen die Pfosten gehen.

Von Benjamin Gleue

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