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Sportmix Regional Freie Fahrt für die Bissendorfer Panther
Sportbuzzer Sportmix Regional Freie Fahrt für die Bissendorfer Panther
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17:31 22.07.2018
Das neue Trainerteam der Bissendorfer Panther: Darian Abstoß (links) und Tim Lücker Quelle: Bissendorfer Pantehr
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Bei der Fahrt zu ihren beiden jüngsten Auswärtsspielen in der 1. Bundesliga nach Oberhausen und Kaarst haben die Bissendorfer Panther jeweils einen unfreiwilligen Zwischenstopp auf der Autobahn einlegen müssen. Auf dem Weg nach Iserlohn hieß es: Freie Fahrt – und die setzte sich bei den Sauerland Steel Bulls auch auf dem Parkett fort. Einen Pflichtsieg bei einem direkten Konkurrenten im Kampf um die ersehnten Play-offs wollte die Mannschaft von Tim Lücker und Darian Abstoß einfahren, einen ungefährdeten 7:2 (1:0, 3:1, 3:1)-Sieg haben sie gelandet. Pflicht erfüllt. Weiter geht’s.

„Wir haben von Minute eins bis Minute 60 ein gutes Spiel gemacht“, sagte Lücker. „Es war in keiner Situation zu sehen, dass wir dieses Spiel verlieren würden.“ Das Trainerteam hatte sich nicht zuletzt aufgrund der engen Halle in Iserlohn dazu entschieden, mit vier Reihen von Beginn an Vollgas zu geben. Die Steel Bulls kamen so kaum zur Entfaltung. „Wir sind voll vorne draufgegangen. Das sah schon sehr gut aus. Unser einziges Problem im ersten Drittel war der gegnerische Keeper“, sagte Bissendorfs Trainer. Sebastian May habe gefühlte 40 Torschüsse auf seinen Kasten bekommen, von denen er nur den von Markus Köppl nicht abwehren konnte (15.).

„Irgendwann ist allerdings auch deren Goalie müde geworden“, sagte Lücker. Jan Boettcher erzielte im zweiten Drittel innerhalb von acht Sekunden zwei weitere Treffer, spätestens nach dem 4:1 von Köppl (40.) war die Partie entschieden. Felix Gollasch (42.), Chris Otten (53.) und wiederum Köppl (59.) legten auch im Schlussdrittel noch einmal drei Treffer nach – es hätten allerdings auch deutlich mehr sein können. Das zwischenzeitliche 2:6 (58.) war nicht mehr als Ergebniskosmetik.

Acht Punkte haben die Bissendorfer in diesem Jahr in 16 Vergleichen nun schon in fremden Hallen eingefahren – das sind acht mehr als in der gesamten vergangenen Saison. „Dafür haben wir auch hart gearbeitet“, sagte Lücker. Arbeit, die die Panther in der dreigeteilten Bundesliga ins Mittelfeld geführt hat. Arbeit allein? „Wir sind in diesem Jahr breiter aufgestellt, und das zahlt sich aus.“ Mit acht Zählern Vorsprung auf den ungeliebten neunten Platz gehen die Panther in die finalen sechs Begegnungen der Vorrunde, in der unter anderem noch die Duelle gegen die direkten Konkurrenten Samurai Iserlohn, Duisburg Ducks und Highlander Lüdenscheid ausstehen. Laut Lücker sei es auf der Zielgeraden ebenfalls wichtig, ein paar Punkte einzusammeln, die nicht unbedingt eingeplant seien. Beispielsweise am Sonnabend (18.30 Uhr) in eigener Halle gegen die Crash Eagles Kaarst.

Von Christoph Hage

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