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Sportmix Regional Hagenburger Abschiede stehen an
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16:57 23.03.2018
Letzte Heimspiele für den TSV Hagenburg: Der Litauer Andrius Preidzius will sich anständig verabschieden. Quelle: Foto: Kinsey
Tischtennis

Es sind reichlich Abschiede, die Männer-Oberligist TSV Hagenburg in diesen Tagen und Wochen vor sich hat. Die Mannschaft wird sich auflösen, die vier starken Litauer werden den Verein verlassen. Auch Spartenleiter Carsten Linke und Jugendwart Daniel Degener greifen nicht mehr für den TSV zum Schläger, beide wechseln zum Lokalrivalen TSV Algesdorf. Wie es in Hagenburg weitergeht, ist zwar nicht klar – feststehen dürfte jedoch, dass es einige Klassen tiefer sein wird. In den beiden verbleibenden Heimspielen haben es die Seeprovinzler heute um 16 Uhr mit Union Salzgitter zu tun, morgen um 12 Uhr kommt der MTV Jever.

Anständig verabschieden

Noch ist Wolfgang Linke als Manager für den Oberligisten verantwortlich, er wird sich künftig indes wieder verstärkt in der Nachwuchsarbeit engagieren. „Wir haben gegen Union und Jever in der Hinrunde mit 3:9 verloren und uns unter Wert verkauft. Da haben wir etwas gutzumachen“, sagt Linke, der zugleich noch TSV-Vorsitzender ist.

Den Hagenburgern fehlt theoretisch noch ein Zähler zum sicheren Klassenerhalt – unabhängig davon, dass sie das Team abmelden werden. Sich anständig zu verabschieden, ist Wolfgang Linke sehr wichtig: „Wir schenken nichts ab, sondern kämpfen um jeden Punkt.“ Das wird auch das baltische Quartett tun – immerhin wird es Interessenten geben, die es verpflichten wollen. Rimas Lesiv, Nummer zwei des TSV, kommt mit der Empfehlung, aktuell bei der litauischen Meisterschaft Platz zwei belegt zu haben.

Verbandsligist TTV 2015 Seelze steht heute (18 Uhr) beim punktlosen TSV Fuhlen vor einer Pflichtaufgabe. Für den verhinderten Ron Fiedler springt Routinier Gunter Geweke ein. Der Abwehrspezialist ist unlängst mit der vierten Mannschaft in die Bezirksliga aufgestiegen. „Er hat Lust, für uns zu spielen, und ist eine Bereicherung“, sagt Alexander Vogel, Nummer drei des Teams.

Rechnerisch ist die Landesliga-Formation des TTV Seelze noch vom sicheren siebten Tabellenplatz zu verdrängen. Und zwar vom SV Emmerke, bei dem sie morgen um 14 Uhr antreten muss. „Das dürften die Emmerker angesichts ihres schweren Restprogramms aber kaum schaffen. Ich denke, wir machen da den Sack zu“, kommentiert Vogel. Nach einem holprigen Start fanden sich die Seelzer alsbald und erreichten respektable Ergebnisse. Für sie endet morgen die Saison.

Bezirksoberligist TuS Gümmer erwartet am Sonntag um 14 Uhr die Sp.Vg Hüpede-Oerie.

Wechsel in die Oberliga

Die Frauen des TTV 2015 Seelze müssen in der nächsten Saison ohne Ashley Pusch auskommen. Sie wechselt zum Oberligisten Spvg. Oldendorf. „Es war an der Zeit für Ashley nach ihrem raketenhaften Aufstieg. Wir müssen da im Interesse unserer Spielerin handeln“, sagt Vogel. Das bremse zwar die Ambitonen des TTV in Sachen Oberliga-Aufstieg, fügt Vogel hinzu, „aber es war klar, dass für sie hier irgendwann Schluss ist. Ashley will und kann hoch hinaus. Dabei helfen wir ihr.“ Per Doppelspielrecht kann die 14-Jährige weiter in der Jugend für den TTV spielen. Womöglich komme sie in ein paar Jahren zurück und helfe dann, in Seelze weiter etwas aufzubauen. Vogel betrachtet das philosophisch: „Gutes verfliegt nicht einfach so. Dafür ist das Universum zu fair.“

Von Stefan Dinse

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