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Justus Nieschlag hat Großes vor in diesem Jahr

Triathlon Justus Nieschlag hat Großes vor in diesem Jahr

Der Triathlet des Lehrter SV trifft am Freitag in Abu Dhabi auf die gesammelte Weltelite – und will vor allem seine Vorteile auf dem Rad in die Waagschale werfen

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Stark auf dem Rad: Das stellte Justus Nieschlag im vergangenen Jahr mit Rang fünf beim WTS-Rennen in Stockholm eindrucksvoll unter Beweis.

Quelle: imago

Triathlon. Der Winter hat Deutschland fest im Griff, Justus Nieschlag dürfte das wenig stören. Der Athlet vom Lehrter SV, der im vergangenen Jahr von einem Triathlon-Magazin zum Aufsteiger des Jahres gewählt wurde, eröffnet am Freitag seine Saison. Das erste Rennen der World-Triathlon-Serie (WTS) steigt in Abu Dhabi, dem arabischen Emirat im Persischen Golf. 26 Grad und Sonnenschein sind für den Start um 13.36 Uhr Ortszeit vorhergesagt.

Der 25-Jährige, der im vergangenen Jahr nach missglücktem Saisonstart mit den Siegen bei der deutschen Meisterschaft sowie beim Word-Cup in Huelva (Mexiko) und Rang fünf beim WTS-Rennen in Stockholm wieder auf Platz 44 der Weltrangliste geklettert ist, hat Großes vor – und sich masterplanmäßig vorbereitet.

Im Dezember absolvierte Nie­schlag ein Trainingslager mit dem Potsdamer Franz Löschke im spanischen Girona. Kurze Zeit später ging es mit dem Verband ins Höhentrainingslager nach Livigno in den italienischen Alpen. Da stand neben Schwimmen und Athletik auch Ausdauerarbeit in der Langlaufloipe an. „Eigentlich orthopädisch verträglich. Ich habe es dennoch geschafft, mir eine Überlastung im Fuß zuzuziehen, und konnte nur noch Skating-Ski fahren“, berichtet Nie­schlag: „Das hat mir ohnehin mehr Spaß gemacht.“

Nach zwölf Tagen im Schnee und einer kurzen Zeit in der Heimat freute sich der 25-Jährige schon mehr auf das nächste Höhentrainingslager in Namibias Hauptstadt Windhuk rund 1700 Meter über dem Meeresspiegel. „Die Höhe und die Hitze waren am Anfang schon eine heftige Kombination“, gibt Nie­schlag zu. Die Trainingsgruppe war bunt zusammengewürfelt. Neben seinen deutschen Kollegen Jonathan Zipf und Jan Stratmann gehörten auch große Teile der niederländischen Nationalmannschaft, Österreicher, Luxemburger sowie der südafrikanische Topstar Richard Murray dazu.

Für das Rennen in Abu Dhabi haben sich alle Favoriten angekündigt. „Ein sehr starkes Feld. Das finde ich aber gut. So weiß man gleich am Anfang, wo man steht“, meint Nieschlag. Zumal er bei diesem Rennen ohnehin noch etwas gutzumachen hat. Bei seinem bisher einzigen Start vor zwei Jahren stürzte er nach guter Schwimmleistung und fuhr dem Feld anschließend hinterher. Seit dem vergangenen Jahr führt die Radstrecke größtenteils über den Formel-1-Kurs. „Das Rennen habe ich im vergangenen Jahr aufmerksam vor dem Fernseher verfolgt. Die neue Radstrecke hat es in sich. Sehr technisch, und es gibt keine Passage, in der man sich ausruhen könnte“, sagt Nieschlag. Doch genau das behagt ihm. Seine Radstärke soll zum Vorteil werden, nicht nur in Abu Dhabi.

Von Matthias Abromeit

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