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Sportmix Regional Shooters wollen sich revanchieren
Sportbuzzer Sportmix Regional Shooters wollen sich revanchieren
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12:56 11.03.2018
Die Fans der Shooters jubeln bei jedem Korb. Sie müssen sich in dieser Saison wohl aber mit Platz zwei begnügen. Quelle: Foto: CHRIS
Basketball

Die Enttäuschung vor Wochenfrist ist schon erheblich gewesen. Mit der Heimniederlage gegen die BG Bitterfeld ist der Meisterschaftszug für die TSV Neustadt temps Shooters abgefahren. Denn dass der Spitzenreiter sich nun noch drei Niederlagen leistet, ist fast utopisch. Nur dann hätten die Neustädter noch eine Chance, die Bitterfelder wieder zu überholen und selbst Meister zu werden.

Doch auch Rang zwei der 1. Regionalliga ist ein Erfolg – immerhin sind die Shooters Aufsteiger. „Ich hatte auch am Anfang der Saison schon geglaubt, dass wir unter die ersten drei kommen können“, sagt Trainer Allen Ray Smith. So gilt es, den aktuellen Platz zwei zu festigen. Die nächsten Verfolger aus Rendsburg und Aschersleben haben zwar schon zwei oder drei Niederlagen mehr auf dem Konto, aber auch so ein Vorsprung kann schnell aufgebraucht sein. Weitere Niederlagen sollten sich die Shooters vorerst nicht leisten.

Schon gar nicht morgen ab 15Uhr beim ASC Göttingen. Der Mitaufsteiger liegt mit ausgeglichener Bilanz im Mittelfeld und gilt als launische Diva. Überraschenden Pleiten wie der bei Schlusslicht TuS Ebstorf, der bisher einzige Sieg der Ebstorfer, stand vergangene Woche der korbreiche 109:96-Sieg beim VfL Stade, der sich damit aus der Spitzengruppe verabschieden musste, gegenüber. Auch die heimische Halle im Hainberg-Gymnasium scheint für die Göttinger kein Garant für Erfolge zu sein. Dort wechselten sich beim ASC zuletzt ebenso Siege und Niederlagen ab.

Ein ASC-Sieg in jener Halle wurmt allerdings die Neustädter noch immer. In der vergangenen Saison, als beide in der 2. Regionalliga in Göttingen aufeinandertrafen, gab es eine bittere 77:103-Niederlage für das Smith-Team. Wenngleich die Shooters damals das Rückspiel gewannen, am Ende ganz oben in der Liga standen und der ASC auch als Dritter aufstieg, ist die Revanche für jene Demütigung beim ASC noch offen.

„Da brennt noch das Feuer. Auch weil es im Spiel bei uns am Ende unschöne Szenen gab“, erinnert sich Trainer Smith. Auch der Protest, den des ASC damals einlegte, und der den Aufstieg der Shooters kurzzeitig in Gefahr gebracht hatte, ist längst nicht vergessen. Die Rivalität ist da. „Beste Freunde sind wir nicht. Und einfach wird es auch nicht, weil die gegen uns wohl alles aufbieten werden. Sogar die beiden Spieler, die per Doppellizenz für das Göttinger Bundesliga-Team auflaufen“, befürchtet Smith.

Von Matthias Abromeit

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