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SpVg Laatzen erobert die Spitze

Wasserball SpVg Laatzen erobert die Spitze

Im dritten Viertel nehmen sich die Wasserballer der SpVg Laatzen bei der DWL-Reserve von Waspo 98 Hannover eine kleine Auszeit. Diese bleibt nicht zuletzt dank Michael Hahn ohne ernsthafte Folgen. Die Sportliche Vereinigung setzt sich mit 9:5 durch.

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Nicht jeder Schuss ein Treffer: Laatzens Robin Kaiser versucht es gegen Waspo 98 Hannover II vergeblich aus der zweiten Reihe.

Quelle: Scharf

Wasserball. Pünktlich zum Abschluss des ersten Drittels dieser Saison hat die SpVg Laatzen erstmals die Tabellenführung in der 2. Liga Nord erobert. Bei der Reserve von Waspo 98 Hannover behielt die Sportliche Vereinigung mit 9:5 (3:1, 2:0, 1:4, 3:0) die Oberhand. „Wir sind bis zur Halbzeit konsequent nach hinten geschwommen, hatten allerdings auch ein bisschen Glück, bis dahin nur ein Gegentor kassiert zu haben“, resümierte Trainer Carsten Stegen nach dem hart erkämpften Erfolg im Stadionbad.

Die Laatzener waren von der ersten Sekunde an voll auf der Höhe und setzten die taktischen Anweisungen vor allem in der Defensive hervorragend um. Torjäger Michael Hahn eröffnete die Partie gleich mit einem Doppelpack. Waspos erster Treffer ging auf das Konto von Ex-Nationalspieler Ingo Pickert. Doch Jens Möller stellte den alten Abstand umgehend wieder her. Im zweiten Abschnitt hielt sich die SpVg in der Defensive schadlos. Waspos Zweitvertretung kam kaum zu hochkarätigen Möglichkeiten. Die Abschlüsse der Gastgeber stellten Torwart Nicklas Dreßler vor keine allzu große Herausforderung. Auf der anderen Seite des Beckens spielten Hahn und Möller ihre Routine aus und erhöhten auf 5:1.

Im dritten Durchgang nahmen sich die Gäste eine kurze Auszeit und brachten ungewollt wieder Spannung in die Partie. Die Laatzener schafften es nur noch selten, im Angriff einen Halbkreis zu formieren, und brachten sich durch einfache Ballverluste selbst in Bedrängnis. Einzig Hahn setzte sich in Centerposition energisch durch und erzielte das 6:3, nachdem Lukas Taplick und Luka Sucic verkürzt hatten. Bei einem Konter ließ der Kroate, der in den ersten beiden Vierteln noch das Tor gehütet hatte, seinen Gegenspieler Björn Richter aussteigen und traf zum 5:6. „Nach der 5:1-Führung sind wir die Sache etwas zu entspannt angegangen und haben zu passiv verteidigt. Das war keine Absicht, wir haben uns davon im letzten Viertel aber auch nicht aus der Ruhe bringen lassen“, sagte Stegen.

Im finalen Abschnitt stand die Defensive wieder kompakt. Alexander Traue erzielte beim 7:5 seinen ersten Treffer für die SpVg. „Das war das entscheidende Ding. Danach haben wir unsere Angriffe unaufgeregt ausgespielt. Der Sieg war am Ende völlig verdient“, sagte Laatzens Coach. Mit seinen Treffern Nummer fünf und sechs schraubte Hahn das Ergebnis in die Höhe.

SpVg Laatzen: Dreßler – Hahn (6), Möller (2), Traue (1), Müller, Roth, Kaiser, Grüneberg, Richter, Scherp, Seidel, V. Mijokovic

Von Dennis Scharf

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