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Sportmix Regional TSV Burgdorf II liefert dem HSV Hamburg einen heißen Tanz
Sportbuzzer Sportmix Regional TSV Burgdorf II liefert dem HSV Hamburg einen heißen Tanz
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17:29 18.02.2018
Die Hamburger Mauer: 22 Fehlwürfe, zwei verworfene Siebenmeter und dieser vergebene Freiwurf von Niklas Diebel (links) sind am Ende zu viel für die Burgdorfer Reserve. Quelle: Bork
Handball

„Oh wie ist das schön.“ Den Spielern des Handball Sport Vereins Hamburg war die Erleichterung nach Spielschluss spürbar anzumerken. Sie hatten sich den Auswärtssieg in Burgdorf hart erarbeiten müssen – es war der 17. doppelte Punktgewinn im 20. Spiel dieser Saison.

Die Gastgeber begannen stark, gingen in der 7. Minute durch Vincent Büchner mit 5:2 in Führung. Doch acht Minuten ohne eigenen Treffer brachten die Wende, eine Viertelstunde später lag der HSV mit 10:7 in Front. Mit großer Moral kehrten die Gastgeber nach dem Pausentee auf das Parkett zurück, verkürzten den Rückstand mehrfach auf ein Tor (16:17, 42.). Nach Joshua Thieles Treffer zum 18:19 traf TSV-Keeper Jonas Wilde mit einem Wurf über das ganze Feld auf das leere Hamburger Tor lediglich den Pfosten. Statt den Ausgleich zu erzielen, zogen die Gäste nun wieder davon. Noch in der 51. Minute führte der Souverän der Liga nur mit zwei Toren (21:19). Doch dann setzte sich die bessere Kondition durch, am Ende gewannen die Hamburger standesgemäß. Während der TSV nur noch zwei Tore gelangen, traf der HSV sechsmal. Zudem leistete sich die Reserve 22 Fehlwürfe sowie zwei vergebene Siebenmeter.

„Es war ein absolutes Topspiel, die Zuschauer waren begeistert“, sagte Felixson. Die Niederlage sei letztlich zu hoch ausgefallen. „Unsere Abwehr hat sensationell gespielt. Ich bin stolz auf meine Mannschaft.“ Der an der Leiste verletzte Kapitän Johannes Marx hätte sich an seinem 26. Geburtstag ein Geschenk in Form von zwei Punkten gewünscht: „Wir waren 55 Minuten fast gleichwertig. Am Ende fehlte das Quäntchen Glück.“

TSV Burgdorf II: Wild, Ullrich – Diebel (4), Kalafut, Büchner (je 3), Hoffmann (3/1), Feise (2), Dräger (2/2), Thiele, Koch, Krone, Donker (je 1), Schröter, Krenke, Baune

Mit dem vierten Sieg im sechsten Spiel des Jahres setzten die Burgwedeler ihren Aufwärtstrend fort. „Es war nicht einfach gegen diese offensive Deckung, aber wir haben das wirklich sehr gut gemacht“, lobte Trainer Jürgen Bätjer seine Schützlinge nach dem am Ende souveränen 25:23 (15:13)-Heimerfolg über die Flensburger Reserve.

Fast 18 Minuten lang war der HHB vor 178 Zuschauern einem Rückstand hinterhergelaufen, ehe Stefanos Michailidis zum 10:10 traf. Als Artjom Antonevitsch kurz darauf einen Siebenmeter verwandelte, lagen die Gastgeber erstmals vorn. Der einmal mehr herausragende Maurice Herbold und Dennis Weit sorgten mit ihrem Doppelschlag dafür, dass die Hausherren mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Halbzeitpause gehen konnten.

Nach dem Seitenwechsel schlug die Flensburger Reserve zurück, doch Antonevitch brachte den HHB schnell wieder in Führung (16:15, 36.). Es folgten knapp fünf Minuten ohne Tor, bevor Bätjer eine Auszeit nahm und offenbar die richtigen Worte fand: Durch einen Doppelpack von Kay Behnke zog sein Team auf 18:15 (43.) davon. Auch weil Keeper Patrick Anders erneut eine starke Leistung zeigte, kamen die Gäste bis zum Schluss nicht mehr heran. „Nur 23 Gegentore sind der beste Beweis dafür, dass unsere Defensive kompakt stand“, sagte Bätjer. Zur Belohnung für ihren gelungenen Auftritt hat er seiner Mannschaft eine Woche freigegeben. Weiter geht es am Sonnabend, 3. März, beim Abstiegskonkurrenten VfL Fredenbeck.

Handball Hannover-Burgwedel: Anders, Kinzel, Räbiger – Herbold (7), Antonevitch (4/2), Behnke (3), Dunekacke, Freitag, Michailidis, Weit (je 2), Bergmann, Fischer, Hoff (je 1), Behr

Von Rolf Linda und Robby Echelmeyer

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