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Sportmix Regional Wedemark-Rallye: 27 Autos bleiben auf der Strecke
Sportbuzzer Sportmix Regional Wedemark-Rallye: 27 Autos bleiben auf der Strecke
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18:01 27.08.2018
Ab ins Wasserloch: Vor allem die Sandgruben machen den Teilnehmern an der 16. Wedemark-Rallye zu schaffen – in diesem Fall muss ein Audi durch knöcheltiefes Wasser fahren. Quelle: Debbie Jayne Kinsey
Motorsport

Die 16. Auflage von Janinas Wedemark-Rallye ist ein echter Belastungstest für das Material der 42 Teilnehmer gewesen. Am besten hatte Rudi Weileder sein Fahrzeug eingestellt und es durch Mellendorf, Brelingen und Bennemühlen gebracht. Der Pilot aus dem bayerischen Osterhofen gewann die Rundfahrt.

„Mal wieder zeigte sich, dass die Wedemark-Rallye sehr anspruchsvoll ist“, sagte Christian Kuhr, Sprecher der Veranstaltung. Denn wie immer standen die Sandgruben im Mittelpunkt. Zwar sind die Fahrer solche Beschaffenheiten gewohnt, zumal in der Wedemark auch in diesem Jahr im Rahmen der Rennserie „Schotter-Cup“ gefahren wurde. Doch auch bestens für diese Bedingungen präparierte Fahrzeuge konnten mehrfache Ausfälle nicht verhindern. Von 42 gestarteten Fahrzeugen kamen nur 15 ins Ziel.

„Dieses Jahr haben die Sandgruben gesiegt, daher sind so viele Fahrer wegen technischer Defekte ausgefallen“, sagte Kuhr. „Das durchwachsene Wetter hat den Sand schwer und hart gemacht.“ Dass die Sandgruben also keinen lockeren Untergrund für die Autos lieferten, war indes gut für die Zuschauer. Denn so entwickelten sich kaum Staubwolken. Die Rallye-Fans konnten die spektakulären Aktionen von den zahlreichen Aussichtspunkten so besser verfolgen.

Ohnehin lag der Fokus mehr auf den Sandgruben, weil die Asphalt-Prüfung bei Wennebostel entfiel. „Wir mussten auf die Baustellen auf der Autobahn 7 reagieren. Es war viel Umleitungsverkehr durch die Wedemark zu erwarten“, erklärte Bernd Depping vom Ausrichter MC Wedemark. Sperrungen bei Wennebostel hätten möglicherweise zu einem Verkehrsinfarkt in der Wedemark geführt.

Wie schwer die übrigen Prüfungen waren, zeigte sich bereits an der Ausfallquote nach der ersten. Acht Teams mussten hier bereits aufgeben, darunter war mit Jaako Keskinen ein bekanntes Gesicht. Der Finne hatte die Wedemark-Rallye in den vergangenen Jahren mehrfach gewonnen. Auch ein anderer Mitfavorit stellte sein Auto früher als gedacht ab. Dark Liebehenschel schied nach der dritten Prüfung aus, der Mitsubishi-Fahrer hatte die Veranstaltung im Vorjahr gewonnen. Somit war der Weg frei für Weileder, der am Ende 26 Sekunden Vorsprung auf Ken Milde (Berlin) hatte.

Unter den 15 Finishern waren mit dem Burgdorfer Martin Gesternberger (Platz elf) und dem Uetzer Adrian Wilewski (13) auch zwei Fahrer aus der Region. Martin Stünkel (Wedemark) erreichte nicht das Ziel.

Von Stephan Hartung

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