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Sportmix Regional Wird die VSG Hannover zum Spielverderber?
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16:41 23.02.2018
Im Hinspiel haben die Männer der VSG gegen den MTV Gifhorn bereits jubeln dürfen. Gelingt ihnen das heute ein zweites Mal? Quelle: Michelmann
Volleyball

Aus eigener Kraft können die Männer des VfL Grasdorf in der Verbandsliga 3 nicht mehr Meister werden. Doch wenn Spitzenreiter TSV Giesen III patzen sollte, will das Team um Spielertrainer Thomas Heidrich bereit sein. In den finalen Heimspielen dürfen sich die Grasdorfer am Sonnabend (ab 15 Uhr) allerdings keinen Ausrutscher leisten. Schon der Verlust eines Punktes könnte in der Endabrechnung entscheidend sein, wenn es darum geht, wer direkt aufsteigt oder den beschwerlichen Weg über die Relegation nehmen muss. Zunächst will der VfL das Nachbarschaftsduell gegen die GfL Hannover III für sich entscheiden. „Wir treffen auf eine junge Truppe, die ein sehr variables Angriffsspiel hat“, weiß Heidrich. Im Hinspiel am Maschsee hatten die Grasdorfer mit 3:1 die Oberhand behalten.

In der zweiten Partie trifft der VfL auf den 1. VC Pöhlde. Der Siebte sollte keine allzu große Herausforderung darstellen. Direkt absteigen können die Gäste aus dem Harzvorland zwar nicht mehr, sie brauchen jedoch jeden Zähler, um die Relegation noch abzuwenden. „Pöhlde lebt von der Routine und einem ruhigen Spielaufbau. Es kommt darauf an, dass wir unser Potenzial konstant auf das Feld bringen und klug agieren“, sagt Heidrich. Mit Mittelblocker Julian Hoffmann feiert ein Neuzugang sein Debüt beim VfL, der das Hinspiel mit 3:0 gewann.

Die VSG Hannover wird die Saison in der Oberliga 2 auf einem Platz im gesicherten Mittelfeld beenden. Ohne die Vielzahl von Ausfällen hätte das Team von Daniel Hartleib um den Aufstieg mitspielen können. Nun dürfte die VSG unter Umständen Zaungast bei der Meisterfeier des MTV Gifhorn sein. Am Sonnabend um 14 Uhr tritt die Spielgemeinschaft beim Tabellenführer und designierten Meister an. Den Gastgebern würde schon ein knapper Sieg reichen, um nicht mehr von der Spitze verdrängt werden zu können

„Die Gifhorner haben gezeigt, was auch für uns möglich gewesen wäre. Aber wir werden alles daransetzen, ihnen die zweite Niederlage zuzufügen“, sagt der Coach. In der Hinrunde war es der VSG beim 3:2 als bisher einzigem Team der Liga gelungen, die Gifhorner in die Knie zu zwingen. Auf Steffen Katz und Kevin Jerke muss die VSG weiterhin verzichten. Darüber hinaus weilen Joshua Wessel und Martin Seitz im Urlaub. Dafür hilft Robin Battermann im Zuspiel aus, aus der Zweitvertretung spielt sich Jannik Heddenhausen in der Ersten fest.

Die Frauen der VSG wollen ihre beeindruckende Erfolgsserie fortsetzen und den zweiten Platz in der Oberliga 2 verteidigen. Auf dem Papier scheint die Auswärtspartie beim ASC 46 Göttingen am Sonnabend um 15 Uhr eine eher leicht zu nehmende Hürde zu sein. Doch die Formkurve der Göttingerinnen zeigte zuletzt deutlich nach oben. „Das wird ein schwerer Brocken, der Gegner schlägt sehr gut auf. Den achten Platz haben die Göttingerinnen so nicht verdient. Für die geht es um alles, um unten noch herauszukommen“, sagt Trainer Florian Reinke. Sandra Bark fällt wegen einer Knieverletzung wohl für den Rest der Saison aus. Für Natalie Menze wird Laura Ostermüller ins Team rücken.

In den finalen Heimspielen will der SC Bad Münder die größtenteils konstanten Leistungen bestätigen. Als Dritte der Landesliga 5 stehen die Münderanerinnen blendend da, obwohl der Zug nach oben längst abgefahren ist. Am Sonnabend ab 15 Uhr geht der SC gegen den Vorletzten VG Münchehagen/Hagenburg als klarer Favorit auf das Parkett. Im Anschluss erwartet das Team von André Guddack mit der VSG Hannover II den direkten Verfolger. Daher käme es den Gastgeberinnen gelegen, wenn es ähnlich gut wie in den Hinspielen liefe, als der SC jeweils souverän mit 3:0 siegte.

Von Dennis Scharf

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