Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Sportmix Regional Zum großen Wurf reicht es nicht ganz
Sportbuzzer Sportmix Regional Zum großen Wurf reicht es nicht ganz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:44 11.03.2018
Glücklos beim Tabellenführer: Die Hagenburger Rimas Lesiv (vorne) und Nils Bleidistel zeigen gegen 96 eine starke Leistung. Quelle: Foto: Kinsey
Anzeige
Tischtennis

Die Männer des TSV Hagenburg haben den Spitzenreiter Hannover 96 in der Oberliga Nord-West beim 6:9 am Rande einer Niederlage gehabt. Zum ganz großen Wurf hat es am Ende allerdings nicht gereicht. Auch weil bei zwei Fünf-Satz-Spielen den Hagenburgern Nils Bleidistel und Andrius Preidzius im entscheidenden Moment das Glück fehlte.

Bleidistel kämpfte sich gegen Mikael Hartstang mit 12:10, 8:11, 11:8, 7:11 in den finalen Durchgang und war beim Stand von 9:9 kurz vor dem Punktgewinn, der die 5:3-Führung für den TSV bedeutet hätte. Am Ende unterlag er jedoch mit 9:11. Ähnlich erging es Preidzius gegen Sven Kath. Beim 9:9 im fünften und entscheidenden Abschnitt hatte der Hannoveraner mit zwei Punkten – einer der beiden Bälle landete als Netzroller auf der Hagenburger Tischseite – das bessere Ende für sich.

„Wenn diese zwei Punkte kommen, gehen wir als Sieger aus der Halle“, ärgerte sich Teammanager Wolfgang Linke und hob die 4:0-Bilanz von Gintautas Juchna und Rimas Lesiv im oberen Paarkreuz heraus. „Kath spielt ja nur ab und zu“, sagte Linke, der das als Zeichen dafür wertete, dass der Spitzenreiter sein Team sehr ernstgenommen hatte.

Bruder unterstützt bei Premiere

Eine Etage tiefer hatte es Verbandsligist TTV 2015 Seelze in Anwesenheit von Fynn Arkenberg mit dem TTC Schwarz-Rot Gifhorn zu tun. Der Fußballer, der im Trikot von Hannover 96 zwei Bundesliga-Spiele absolviert hat, unterstützte seinen Bruder Bengt, der erstmalig zu Verbandsliga-Ehren kam und sich dies beim hart erkämpften 9:4-Sieg seines Teams auch verdiente. Im Duell sechs gegen fünf kämpfte er Alexander Röhrig-Bartel mit 11:7, 11:3, 5:11, 6:11, 11:7 nieder. „Das war aller Ehren wert von Bengt“, lobte Teamsprecher Alexander Vogel.

Der Gifhorner Yannis Horstmann war an drei der vier Gästepunkte beteiligt und „an diesem Tag nicht schlagbar“, sagte Vogel. „Jan Wassermann in seiner derzeitigen Form zu besiegen, das muss man erst einmal schaffen.“ In der Mitte und unten sammelten die Seelzer sämtliche sechs Punkte ein.

Auch bei den TTV-Frauen hat es eine Premiere gegeben. Ronja Gothe feierte ihr Verbandsliga-Debüt gegen den TV Jahn Rehburg – und das mit 3:2 gegen Alina Kirchhoff überdies erfolgreich. Emilia Wiche war die einzige Stammspielerin in der Seelzer Aufstellung, dennoch reichte es für das „Gemisch aus Erster, Zweiter und Dritter“ (Vogel) zu einem 8:3-Erfolg. Lucy Icking unterstrich ihre derzeitige Topform und laut Vogel „den besten TTR-Wert ihres Lebens“ mit Siegen gegen Sabine Daniel, Kirchhoff und Lolita Gabov.

Nichts zu holen für TuS Gümmer

Zwei Niederlagen musste Klassenkamerad TuS Gümmer am Wochenende einstecken. Gegen den PSV Grün-Weiß Hildesheim gab es eine 1:8-Niederlage, bei der einzig Julia Bunke-Emden einen Punkt gegen Carolin Oelker beisteuern konnte. Für nur zwei Siege mehr reichte es beim 3:8 gegen den TTC Lechstedt. Dass angeschlagene Gegner oft die gefährlichsten sind, zeigte TTC-Spitzenspielerin Bettina Marx, die in ihrer Bewegung aufgrund von Rückenproblemen zwar eingeschränkt war, aber dennoch alle drei Einzel gewann. „Bei uns ist derzeit etwas der Wurm drin“, sagte Gümmers Sprecherin Anke Donges. „So sang- und klanglos zu verlieren, das ist schon eine ziemlich traurige Angelegenheit.“

Von Ole Rottmann

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ohne ihre beiden Trainer haben sich die Volleyballer der Sportfreunde Aligse im Heimspiel der 3. Liga West gegen den TSC Gievenbeck schwergetan, sich aber rechtzeitig wieder zusammengerauft und mit 3:2 gewonnen.

12.03.2018

Nichts Neues in Köln – 13-mal sind die BIssendorfer Panther seit ihrem Bundesliga-Aufstieg mittlerweile beim HC Köln-West angetreten, 13-mal zogen sie den Kürzeren. Zum Auftakt der Saison 2018 mit 4:8.

12.03.2018

100:64 gegen den Oldenburger TB II – die Basketballer des SC Langenhagen fiebern dem Saisonhöhepunkt am finalen Spieltag in Bramsche entgegen – und erledigen auf dem Weg zum Gipfeltreffen ihre Hausaufgaben gewissenhaft.

12.03.2018
Anzeige