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TSV Hannover-Burgdorf Häfner blickt nach vorn
Sportbuzzer TSV Hannover-Burgdorf Häfner blickt nach vorn
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13:03 22.02.2018
Lust auf Handball:Kai Häfner bleibt mit den Recken in der Spitzengruppe der Bundesliga. Der Kapitän hat im Verein den EM-Frust schnell abschütteln können. Quelle: Sielski
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Hannover

Kai Häfner lässt sich vor dem Spiel der Recken gegen den THW Kiel (Donnerstag, 19 Uhr, Tui-Arena) nicht ablenken. Daher macht der Kapitän der TSV Hannover-Burgdorf auch nicht viel Aufhebens um die Entscheidung des Deutschen Handball-Bundes (DHB), mit Bundestrainer Christian Prokop trotz des enttäuschenden Abschneidens bei der Europameisterschaft weiterzuarbeiten. „Es ist genug darüber geschrieben und geredet worden. Es ist gut, dass das Thema jetzt erledigt ist“, sagte der 28-Jährige am Dienstag. Für ihn gilt es nun, mit der Nationalmannschaft wieder bessere Ergebnisse einzufahren. „Es ist wichtig, jetzt nach vorn zu gehen. Große Projekte stehen an, wir wollen jetzt eine richtig gute Heim-Weltmeisterschaft im nächsten Jahr spielen.“

Aus dem letzten Satz zum Bundestrainer-Thema spricht Häfners Lust auf Handball, die er im Verein nach dem EM-Frust sehr schnell wiedergefunden hat. Die Recken sind optimal in die zweite Saisonhälfte der Bundesliga gestartet – mit zwei souveränen Siegen gegen GWD Minden (36:29) und beim TVB Stuttgart (33:26).

Dabei behielt die Mannschaft auch in engen Spielphasen insbesondere im ersten Abschnitt kühlen Kopf. „Natürlich geben uns die Erfolge der Hinrunde das Selbstvertrauen, auch bei Rückständen die Nerven und den Überblick zu behalten“, sagte Häfner. Und von der breiten Brust der hannoverschen Profis zeugt auch die Ansage des Kapitäns vor dem Duell mit dem Rekordmeister: „Wir wollen zwei Punkte holen“, sagte er.

Doch trotz aller Freude über die aktuelle sportliche Lage beim Tabellenzweiten wird Recke Häfner nicht übermütig. „Wir sind nicht der Favorit“, sagte er, obwohl Konkurrent Kiel schon vier Punkte Rückstand hat. „Der THW hat in der Champions League fünfmal in Folge gewonnen, das spricht für sich.“ Und Häfner ist sich sicher, dass die Schleswig-Holsteiner in Hannover besonders motiviert auftreten werden, zumal sie gegen die Recken sowohl im Hinspiel als auch im Pokal-Achtelfinale den Kürzeren gezogen haben.

Der Höhenflug im Verein ermöglicht es Häfner zudem, für die Nationalmannschaft im Gespräch zu bleiben. „Das ist die Grundlage für weitere Einladungen“, sagte er schon unmittelbar nach der EM. Und der Recken-Kapitän konnte auch schon wieder etwas schmunzeln, als er auf eine Episode im Spanien-Spiel angesprochen wurde. Dort hatte ihn Prokop bei der Taktikbesprechung mit „Du, da“ angesprochen, sodass die Frage aufkam, ob denn der Bundestrainer bis zur Heim-WM den Vornamen Häfners lernen würde. „Meinen Vornamen kennt er natürlich, das war wohl im Eifer des Gefechts“, sagte das Rückraum-Ass lachend.

Von Carsten Schmidt

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