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Recke Atman kommt ins Rollen

Russenstar arbeitet an Rückkehr Recke Atman kommt ins Rollen

Die gute Laune hatte sich Pavel Atman (30) nie nehmen lassen, aber das Lächeln wirkt noch etwas breiter dieser Tage. Die vergangenen Monate waren hart für den Russen-Star, doch die Leidenszeit scheint endlich ein Ende zu haben. Der Spielmacher steht nach monatelanger Verletzungspause kurz vorm Comeback.

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Er fliegt auf Hannover: Recke Pavel Atman arbeitet hart an der Rückkehr nach langer Verletzungspause.

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Im Sommer war Atman als Toptransfer vom weißrussischen Champions-League-Team Brest Meschkow nach Hannover geholt worden. Die ersten Trainingseinheiten damals – vielversprechend! Doch der Körper machte ihm einen Strich durch die Rechnung: Auf wechselnde Probleme folgte ein Ermüdungsbruch im Fuß. Gerade mal eine Handvoll Minuten hatte Atman da für die Recken gespielt. Bald sollen die nächsten folgen. „Das war eine sehr schwierige Zeit für mich, aber jetzt fühle ich mich sehr gut. Ich bin so glücklich, wieder trainieren zu können“, sagt der Russe – und das auf Deutsch. Die Verletzungszeit hat Atman sehr erfolgreich zum Vokabellernen ge­nutzt. „Aber ich hatte Deutsch auch fünf Jahre in der Schule. Ich hatte nur fast alles wieder vergessen“, verrät er und lacht.

Noch absolviert der 30-Jährige ein individuelles Aufbautraining – Laufen, Übungen für Stabilität und Kraft, dazu ein bisschen Werfen – auch wenn Sprünge noch verboten sind. Stück für Stück soll er ins Teamtraining integriert werden. „Ich habe keine Schmerzen, auch nicht nach dem Training. Ich hoffe, das bleibt so“, sagt Atman: „Ich möchte endlich wieder spielen. Aber vor allem will ich, dass wir als Mannschaft viele Punkte holen.“

Ein Topspieler wie Atman kann die Recken noch unberechenbarer machen. Außerdem kann er im Rückraum sowohl in der Mitte als Spielmacher oder auf Halblinks spielen. Trainer Carlos Ortega verspricht sich viel von seinem Rückkehrer: „Er war in Brest ein unheimlich wichtiger Spieler – und ich hoffe, dass er das auch in Hannover wird!“

Von Jonas Szemkus

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