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TSV Hannover-Burgdorf "Recke" Christophersen verlängert bis 2019
Sportbuzzer TSV Hannover-Burgdorf "Recke" Christophersen verlängert bis 2019
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02:15 09.02.2017
Hannover

„Sven-Sören Christophersen ist ein ganz wichtiger Spieler für uns, das haben wir ganz deutlich nach seinem Ausfall zu Serienbeginn zu spüren bekommen“, sagte TSV-Trainer Jens Bürkle. „Er ist ein anderer Spielertyp als Fabian Böhm, wodurch wir unsere Gegner während eines Spiels vor unterschiedliche Aufgaben stellen können.“

Für Christophersen selbst sprachen viele Faktoren dafür, auch in den nächsten Jahren in Hannover zu bleiben. „Wir haben hier sehr gefestigte Strukturen, und die Gesamtentwicklung, die der Verein nimmt, passt. Wir bewegen uns in die richtige Richtung und machen Jahr für Jahr immer weiter Fortschritte“, sagte der 31-Jährige.

Dabei harmoniert die sportliche Ausrichtung auch mit der familiären Situation bei Christophersen. „Meine Frau Kathi, mein Sohn Aron und ich fühlen uns in Hannover sehr wohl und können uns auch über die Handballkarriere hinaus vorstellen, hier in der Region zu leben. Hinzu kommt, dass sowohl die Familie meiner Frau als auch meine Eltern nicht weit entfernt wohnen.“

Obwohl sich Christophersen erst im Herbst seiner Laufbahn als Profihandballer befindet, hat der Rückraumspieler bereits frühzeitig Weichen für die Zeit danach gestellt. Nach der erfolgreich absolvierten Ausbildung als Bankkaufmann macht er momentan seinen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre. „Ob ich nach 2019, wenn ich dann 34 Jahre alt bin, noch weiter Handball spielen werde, ist momentan nicht vorhersagbar. Ich denke aber, dass ich für die Karriere nach der Karriere breit aufgestellt bin.“

Bis es aber so weit ist, will Christophersen mit den „Recken“ erfolgreich sein. „Meine Daumenverletzung im ersten Saisonspiel in Göppingen war sehr ärgerlich, da ich die Vorbereitung komplett mitgemacht und mich sehr gut gefühlt hatte. Jetzt bin ich aber wieder fit und möchte in der zweiten Saisonhälfte dazu beitragen, dass wir unsere Ziele erreichen“, sagte Christophersen. In der oberen Tabellenhälfte festsetzen: Das ist laut Christophersen das Ziel. „Wir dürfen uns nicht ausruhen, sondern müssen weiterhin hart an uns arbeiten, denn das Leistungsniveau in der Bundesliga liegt sehr eng beieinander.“

Für „Recken“-Geschäftsführer Benjamin Chatton ist Christophersen nicht nur ein zentraler Akteur auf, sondern auch neben dem Spielfeld. „,Smöre’ hat sich auf und auch neben dem Feld als Führungspersönlichkeit etabliert. Eine große Portion Erfahrung bleibt uns somit erhalten.“ Und ein Sympathieträger auch.

Er hat schon einiges mitgemacht bei den „Recken“. Doch nach sechs Jahren Zusammenarbeit werden sich am Ende der Saison die Wege von Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf und Rückraumspieler Csaba Szücs trennen.

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