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Der rätselhafte Riesenball

Ostblog – Heiko Rehbergs EM-Tagebuch (Teil 6) Der rätselhafte Riesenball

Heute möchte ich Euch mal dorthin mitnehmen, wo ich jeden Tag arbeite. Dafür fahre ich von meinem Hotel in Sopot zirka 15 Minuten nach Oliwa, vorbei am Zoo, der direkt an das Mannschaftsquartier von Jogis Jungs grenzt.

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Wie kommt die riesige Kugel hier hin? Die Kollegen haben auch keine Idee.

Quelle: Rehberg

Danzig. Das Hotel, in dem die Nationalmannschaft wohnt, stammt aus dem 17. Jahrhundert (und ist seitdem natürlich mehrfach renoviert und umgebaut worden), das Pressezentrum, in dem ich arbeite, stammt aus dem Jahr 2012.

Wer dorthin will, muss erst einmal eine Schranke passieren, die sich mit dem Zeigen der Zauberkarte - genannt Akkreditierung – öffnet. Das Pressezentrum besteht aus zwei großen Zelten. Im linken Zelt sind ungefähr 50 Schreibtische, ein paar Sofas zum Ausruhen, ein kleiner Kuchen- und Kaffeestand und ein Krökeltisch. Da ich aber lausig krökele, dürfen sie den auch gerne wieder abbauen.

Im rechten Zelt finden die Pressekonferenzen statt. Dort stehen mehr als 100 Stühle, vorne ist ein großes Podium, auf dem am Sonntag der Jogi und Mario Gomez saßen (und natürlich immer der hilfsbereite Pressesprecher Harald Stenger). Links neben dem Podium hat DFB-Sponsor Mercedes ein Auto platziert (ich glaube, es ist die neue A-Klasse, kenne mich da aber nicht richtig aus), was sehr praktisch ist, weil der Jogi und all die anderen auf dem Weg zum Podium an dem Auto vorbei müssen und auf den Bildern der Fotografen dann nicht nur der Jogi, sondern auch der Wagen zu sehen ist. Manchmal, wie am Sonntag, bleibt der Jogi oder ein Spieler stehen, dass sind die Momente, in denen sie sich in Stuttgart in der Marketingabteilung vermutlich freuen wie nach einem EM-Gewinn.

Rechts neben dem Podium steht der EM-Spielball in überdimensionaler Größe. Ihn zu umarmen, ist unmöglich, wie Ihr auf dem Foto sehen könnt. Er ist so riesig, dass vermutlich auch ich kein Problem hätte, als Torhüter ohne Gegentor zu bleiben. Könnte aber sein, dass ich danach platt bin. Und der Schütze sich den Fuß gebrochen hat.

Nicht klären konnte ich bisher, wie sie die riesige Kugel dorthin transportiert haben. Aufpumpen dürfte schlecht gehen, es sei denn, sie haben Anfang des Jahres damit angefangen. Und dass der Ball aus Einzelteilen besteht, die man dann zusammensetzt wie ein Puzzle, ist nicht zu erkennen. Wunder der Technik. Oder der Logistik. Wer eine Idee hat, raus damit. Ich könnte die Kollegen mit der Lösung beeindrucken. Die haben nämlich auch keine Idee ... Bis morgen!

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Ostblog – Heiko Rehbergs EM-Tagebuch (Teil 5)
Foto: Ich hätte Euch heute gerne ein ganz besonderes Foto gezeigt, nämlich Mario Gomez in meinem Flieger - leider herrschte aber Fotografierverbot.

Nach einem kurzen Abstecher in die Ukraine heißt es schon wieder „Dzien dobry“ aus Danzig. Um 2 Uhr ging in Lwiw der Flieger zurück nach Polen, um 4 Uhr war ich in meinem Hotelzimmer - da wurde es gerade wieder hell draußen.

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