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Im Flieger mit Mario

Ostblog – Heiko Rehbergs EM-Tagebuch (Teil 5) Im Flieger mit Mario

Nach einem kurzen Abstecher in die Ukraine heißt es schon wieder „Dzien dobry“ aus Danzig. Um 2 Uhr ging in Lwiw der Flieger zurück nach Polen, um 4 Uhr war ich in meinem Hotelzimmer - da wurde es gerade wieder hell draußen.

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Ich hätte Euch heute gerne ein ganz besonderes Foto gezeigt, nämlich Mario Gomez in meinem Flieger - leider herrschte aber Fotografierverbot.

Quelle: Rehberg

Lwiw. Nach drei Stunden Schlaf bin ich aufgestanden, noch viele Texte für die Zeitung schreiben zu müssen macht mich immer unruhig. Jetzt noch schnell den Blog füllen, dann wird der Laptop runtergefahren und darf sich ausruhen.

Ich hätte Euch heute gerne ein ganz besonderes Foto gezeigt, nämlich Mario Gomez in meinem Flieger. Es herrschte aber Fotografierverbot, man will die Jungs nach einem Spiel ja auch nicht belästigen, und wenn sie dann noch wie Gomez das Siegtor geschossen haben ... Also blieb die Handykamera aus.

Dass Nationalspieler bei uns im Flugzeug sitzen, kommt normalerweise nicht vor. Die Nationalteams müssen bereits – so schreibt es die UEFA vor - einen Tag vor dem Spieltag anreisen, zurück geht es dann genau wie für uns immer knapp 2 Stunden nach dem Abpfiff, aber immer vor uns. Diesmal aber hatten Gomez und sein Kollege Holger Badstuber wegen einer Dopingpkontrolle den Nationalelfflieger zurück nach Danzig verpasst, mussten also mit uns zurück. Beide saßen in der 1. Reihe schon auf ihrem Platz, als wir einsteigen durften. Das ist einerseits für sie praktisch, andererseits hat es auch einen Nachteil: Alle Reporter müssen an ihnen vorbei und schauen sie an. Gomez lächelte ausnahmslos freundlich, wirkte bescheiden, nicht wie der Mann, der Deutschland zum Sieg geschossen hatte. Badstuber dagegen schaute grimmig, was nicht ohne Erfolg blieb: Alle Reporter schauten an ihm vorbei zu Gomez.

Die Nationalspieler und mich haben 24 Reihen getrennt. War trotzdem ein witziges Gefühl, und für jemanden wie mich, der Flugangst hat, sehr beruhigend. Und da ich mit German Wings und seinen Flugzielen auch nur gute – sprich: turbulenzenfreie – Erfahrungen gemacht habe, konnte ich den Flug für meine Verhältnisse halbwegs genießen.

Den Flieger habe ich beim Aussteigen als Beweisdokument fotografiert. Mario Gomez ist ein paar Sekunden vorher links aus dem Bild gehuscht ...
Tschüs, bis morgen.

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Ostblog – Heiko Rehbergs EM-Tagebuch (Teil 4)
Foto: Nach einem Tag in Lwiw geht es in der Nacht schon wieder nach Danzig.

So schnell geht das. 11.30 Uhr pünktlicher Abflug vom sehr modernen Flughafen Lech Walesa in Danzig, 12.30 Uhr Ankunft in Lwiw, wo heute Abend die deutsche Mannschaft gegen Portugal spielt. Eben noch in Polen, jetzt schon in der Ukraine.

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