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Großes geleistet – auch ohne Pokal

Kommentar von Heiko Rehberg Großes geleistet – auch ohne Pokal

Die Weltmeisterschaft in Südafrika geht für die deutsche Nationalmannschaft noch einmal 90 oder 120 Minuten weiter, der Traum vom Titel ist beendet: Das Team hat Großes geleistet, auch ohne Pokal. Ein Kommentar von Heiko Rehberg.

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Quelle: afp

Durch die verdiente 0:1 Halbfinalniederlage am Mittwochabend gegen Spanien gibt es Sonntag in Johannesburg im Endspiel nicht eine von vielen Fußballfans herbeigesehnte Neuauflage des Klassikers Deutschland gegen die Niederlande. Wie vor vier Jahren im eigenen Land muss die Mannschaft auch am Kap das unwichtigste aller 64 WM-Spiele bestreiten: um Platz 3 am Sonnabend gegen Uruguay. Ein Trostpreis, angesichts der Strahlkraft eines Finales in „Soccer City“.

Aber ein Grund enttäuscht zu sein? Heute nach dem Aufwachen wird bei den Spielern, aber auch bei zig Millionen Fans in der Heimat das Gefühl vorherrschen, um die nächste, letzte große Party bei dieser WM gebracht worden zu sein. Doch mit jeder Minute des Nachdenkens über die vergangenen Wochen wird sich zu der Enttäuschung der Stolz gesellen, Großes geleistet zu haben – auch ohne den Pokal im Rückreisegepäck.

Aus der Traum: Deutschland verliert gegen Spanien mit 0:1 und verpasst den Einzug ins WM-Finale. Bilder vom Spiel, das vielen in Erinnerung bleiben dürfte.

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Deutschland ist gestern mit Spanien an einem Team gescheitert, das in den vergangenen drei Jahren den internationalen Fußball nicht nur geprägt, sondern auch beherrscht hat. Und das wie im EM-Finale 2008 noch zu stark war. Dennoch darf man den folgenden Satz ruhig ein zweites Mal lesen und ihn mit einem Ausrufezeichen versehen: Deutschland gehört zu den besten vier Fußballnationen der Welt! Wer hätte das vorher dieser Mannschaft zugetraut, die Jugend und Technik zu bieten hat, von der aber niemand wusste, wie weit das ihre Spieler tragen wird?

Jede Wette: Die Mehrzahl der deutschen Spieler wird mit der Nationalmannschaft bei der EM 2012 oder der WM 2014 wieder in einem Halbfinale stehen. Und dann wird der letzte Schritt ohne Stolpern klappen.

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