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Sportbuzzer Aligser Männer bekommen es mit Aachenern zu tun
Sportbuzzer Aligser Männer bekommen es mit Aachenern zu tun
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14:49 19.02.2018
Der Trainer und sein Vorgänger: Frauen-Coach Matthias Raschke (links) und Michael Meier haben bislang reichlich Grund zum Applaudieren. Quelle: Kinsey
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Aligse

Wie es ist, nach dem Karneval wieder zum Alltag übergehen zu müssen, davon werden sich sowohl die Männer der Sportfreunde Aligse als auch ihr Gegner vom Post Telekom SV Aachen am Sonnabend ab 20 Uhr in der Halle an der Schlesischen Straße beim Spiel der 3. Liga West ein Bild machen können. Nach dem jecken Heimspiel der Dom­städter am Rosenmontag geht es für den Tabellenneunten nun auf die lange Auswärtsfahrt nach Lehrte. Auch Teile der Gallier hatten sich nach der jüngsten Partie beim TuS Mondorf bekanntermaßen in Bonn in die Festumzüge gestürzt. Und nun geht es – ganz nüchtern – wieder daheim um Punkte. Sprecher Patrick Schön freut sich, dass sein Team gegen die Aachener diesmal zu Hause ran darf. „Da juckelt man ja fünf Stunden hin“, berichtet er aus der Erinnerung so mancher Auswärtspartie. Außerdem sei daheim die Stimmung besser. „Das Hinspiel ist eine relativ leere Veranstaltung gewesen“, blickt er zurück. Große Halle – wenig Zuschauer. Gar nicht leer war indes das Punktekonto der Sportfreunde nach dem Hinspiel. Mit allen drei Zählern im Gepäck traten die Gäste nach dem 3:1-Sieg die Heimreise an. Und wenn es nach Schön geht, sollten sich die Printenstädter diesbezüglich am besten in jeder Hinsicht auf Veränderungen einstellen.

Was so eine echte Volleyballerin ist, die nimmt ihren Ball nicht nur mit in die Halle oder an den Strand, sondern notfalls auch mit zum Standesamt. Unlängst stand Brigitte Mat­thiesens Hochzeit an, und die komplette Mannschaft der Außenangreiferin der Aligser Frauen stand in Bad Münder vor der Tür Spalier und baggerte und pritschte Bälle über das frischvermählte Paar hinweg. Matthiesen, die ab sofort Schreiner heißt, war gerührt, diese Überraschung fürwahr gelungen.

Und wenn das noch nicht reichen sollte, um Glück und Auftrieb für die kommenden Aufgaben zu bringen, dann hilft ja vielleicht der „Tap-to-win-Button“, den Lea Frackmann im Internet erspäht hat. Flugs über dem Türrahmen in der Kabine angebracht, hüpft jede Spielerin seitdem einmal in die Höhe und schlägt mit der Handfläche gegen den roten Buzzer, bevor es aufs Feld geht. „Tippe an, um zu siegen“, lautet seitdem das Motto der Sportfreundinnen. „Solange wir den haben, haben wir noch nicht verloren“, berichtet Coach Matthias Raschke schmunzelnd. Und das soll nach einer spielfreien Woche auch am Sonnabend ab 19 Uhr beim SV Blau-Weiß Aasee so bleiben. Das Schild hängt über der Tür, Schreiner ist unter der Haube – was soll da eigentlich noch schiefgehen für den Tabellenführer ...

Von Ole Rottmann

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