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Sportbuzzer Artur Mann: Über volle Distanz zum Titel
Sportbuzzer Artur Mann: Über volle Distanz zum Titel
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17:30 10.07.2017
GUT VORBEREITET: Hannover-Boxer Artur Mann trainiert mit seinem Coach Reza Zahirinasab im „Powerhouse“. Quelle: Sielski
Ludwigshafen

„Ich habe einfach keinen Tropfen rausbekommen“, erzählt Mann lachend. Drei Bier, dazu eine Kleinigkeit zu essen – er fühlte sich leicht angeknockt. Und das lag nicht allein am Duell mit Harth! „Ich habe so lange keinen Alkohol getrunken, weil ich mich extrem auf diesen Kampf vorbereitet habe. Da habe ich die drei Bier anfangs ganz schön gemerkt“, er­zählt Mann.

Dann schaffte er es nach drei Stunden aber doch noch, den 90-Milliliter-Becher voll zu machen. So was habe er noch nie erlebt. Das könnte man über den Kampf aber auch sagen. „Der war überhaupt nicht einfach. Ich hatte aber die besseren Treffer und bin gut reingekommen“, erzählt Mann. Vor allem in der ersten Runde war Mann dominant, baute dann aber etwas ab. „Mein Gegner hat kontinuierlich Druck gemacht. Er war so wie ich es erwartet hatte. Der hat auch eine ordentliche Kelle gehauen. Da steckte echt was hinter“, so Mann.

Nach guten Runden von Mann in der Mitte des Kampfes war es zum Ende hin wieder ausgeglichen. „In zwei, drei Runden lag ich meiner Meinung nach vorne“, analysiert er. Das sahen auch zwei der drei Punktrichter so. „Irgendetwas hat mir gesagt, dass ich gewonnen habe. Auch meine Ecke meinte immer, dass ich vorne liegen würde. Aber als es dann offiziell war, ist alles von mir abgefallen“, erklärte Mann. Er ging direkt auf die Knie, streckte die Arme nach oben und ließ sich von seinen Fans feiern. Erste Gratulantin nach dem Sieg war übrigens Mutter Elvira, die ihren Sohn noch im Ring herzte.

Nach der komplizierten Dopingkontrolle fuhr er noch in der Nacht zurück nach Hannover. „Um acht Uhr morgens war ich bei meiner Familie“, schildert Mann, der sich jetzt zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn im Urlaub erholen will.

Von René Wenzel

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