Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Berlinerinnen gewinnen Pokalfinale in Hannover

Tischtennis Berlinerinnen gewinnen Pokalfinale in Hannover

Zum vierten Mal in Folge gewinnen die Tischtennisspielerinnen des Ttc Berlin eastside die Pokalmeisterschaft. In der Misburger Sporthalle sind sie am Sonntag im Finale gegen die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim, den SV DJK Kolbermoor und den TV Busenbach angetreten.

Voriger Artikel
Boxen: BSK Hannover schafft nur Remis
Nächster Artikel
„Wir Trainer sind immer mehr Einzelkämpfer“

Überraschend bringt Hana Matelova (oben, links) Petrissa Solja in Bedrängnis. 

Quelle: Sielski

Hannover. Uwe Rehbein hat schon 18 Tischtennis-Großveranstaltungen in Hannover organisiert. Doch die 19. Auflage dürfte dem 73-Jährigen noch lange in Erinnerung bleiben. Es hätte nicht viel gefehlt, und das Final Four der Deutschen Pokalmeisterschaften der Frauen, das am Sonntag 250 Zuschauer in der Misburger Sporthalle an der Ludwig-Jahn-Straße sahen, wäre von einer großen Schlafparty eingeleitet worden.

Der dreimalige Pokalsieger in Folge, der ttc eastside berlin, tritt im Finale in der Turnhalle an der Ludwig-Jahn-Straße gegen den SV DJK Kolbermoor, TTG Bingen/Münster-Sarmsheim und TV Busenbach an.

Zur Bildergalerie

Das Wetter hätte beinahe den Aktiven des späteren Siegers Ttc Berlin eastside, der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim, des SV DJK Kolbermoor und des TV Busenbach beinahe eine besondere Nacht beschert. Nach dem Training am Sonnabendnachmittag konnten die Aktiven die Halle zunächst nicht verlassen - wegen des Blitzeises. „Wir hatten schon den Mattenwagen bereitgestellt“, sagte Rehbein und lachte.

Als eine gemeinsame Übernachtung schon unausweichlich schien und sich ein Partyservice mit Essen zu den hungrigen Sportlerinnen in die Halle durchgekämpft hatte, gab es jedoch Entwarnung. Die Wege waren wieder frei, und alle Spielerinnen lagen um Mitternacht in ihren Hotelbetten statt auf Weichbodenmatten.

Zum Beginn des Turniers, das von Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok als Schirmherr eröffnet wurde, zeigten sich die Berlinerinnen sofort hellwach. Im Halbfinale setzte sich das von Petrissa Solja, Olympia-Zweite mit der deutschen Auswahl, angeführte Team überraschend klar mit 3:0 gegen Kolbermoor durch. Im zweiten Semifinale gewann Bingen mit 3:1 gegen Busenbach. Im Duell der früheren Hannoveranerinnen setzte sich Ding Yaping (Bingen) klar in drei Sätzen gegen Jessica Göbel (Busenbach) durch.

Im Endspiel musste sich der TTC eastside jedoch etwas strecken, um gegen Bingen mit 3:1 die Oberhand zu behalten - ausgerechnet Solja ließ gegen die Tschechin Hana Matelova den einzigen Gegenpunkt zu.

Bei der Siegerehrung strahlten aber nicht nur die Berlinerinnen, die zum vierten Mal in Folge die deutsche Pokalemisterschaft gewannen. Auch Rehbein war glücklich. „Es war eine große Herausforderung, wir haben das mit fast 40 Helfern vom TTC Helga Hannover, von der SG Misburg und vom Badenstedter SC prima hinbekommen“, sagte er.

Bleibt nur noch die Frage zu klären: Gibt es ein weiteres Großereignis von und mit Rehbein? „Dazu sage ich nichts“, meinte Rehbein verschmitzt. Aber wer „Mister Tischtennis“ kennt, der weiß: Die 20 macht er noch voll.

Von Stephan Hartung

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sportbuzzer
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wie hat mein Verein gespielt

Von Kreisliga bis Bundesliga: Hier finden Sie alle Fußball-Ergebnisse.

Bei SmartBets findest du die besten Wettquoten für Hannover 96.
Die Recken gegen den TV Hüttenberg im Spiel

Am Sonntag hat der TSV Hannover-Burgdorf sich im Heimspiel gegen Aufsteiger TV Hüttenberg durchgesetzt.