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Der Wind ist unberechenbar

Segeln Der Wind ist unberechenbar

Stark drehender Ostwind hat den Auftakt der internationalen deutschen Meisterschaft der O-Jollen zu einer höchst anspruchsvollen Aufgabe gemacht. Der ausrichtende Schaumburg-Lippische SV durfte die ersten Wettfahrten auf dem Steinhuder Meer dennoch als Erfolg werten.

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Kniffliger Auftakt: Bei stark drehendem Wind entscheiden sich einige Segler kurz nach dem Start für einen anderen Kurs.

Quelle: Hillrichs

Segeln. Bei Ostwind ist es richtig knifflig auf dem Steinhuder Meer, das ist am Montag nicht anders gewesen. Zumal es beim Auftakt der internationalen deutschen Meisterschaft kaum mehr als ein Lüftchen gewesen ist, das da geweht hat. Dennoch gingen beim ausrichtenden Schaumburg-Lippischen SV (SLSV) zwei Wettfahrten über die Bühne, und zwar bei strahlendem Sonnenschein, eine geplante dritte kam nicht mehr zustande. „Die Bedingungen waren sehr schwer, der Wind hat auch gedreht“, kommentierte Wettfahrtleiter Heiner Forstmann zufrieden. Vom heimischen Revier ist Frank Bühmann (SLSV) als Siebter am besten platziert.

Guter Start ist sehr wichtig

Bei schwachem Wind ist ein guter Start extrem wichtig, daher waren die 54 Segler in ihren schönen Holzbooten überaus nervös. Jeder versuchte, sich in eine gute Position zu bringen – und dabei nicht über die gedachte Linie zu fahren. Bei beiden Läufen gab es einen Fehlstart, im zweiten Rennen gar drei Disqualifikationen. „Die waren klar drüber“, berichtete Forstmann.

Im ersten Durchgang machte Bühmann alles richtig und gewann vor dem starken Jan ten Hoeve (Plöner SV). Axel Forstmann vom SLSV, Bruder des Wettfahrtleiters, fuhr ebenfalls prima und auf Position drei. Anschließend lief es für beide Routiniers jedoch nicht mehr. Sie erwischten nach der ersten Tonne sozusagen ein Luftloch und fielen deutlich zurück. Bühmann wurde 19., Axel Forstmann 25. – er ist nun Zwölfter im Gesamtklassement. Beide haben indes noch Chancen auf eine Medaille, denn ab fünf gefahrenen Rennen wird das schlechteste Resultat gestrichen. Ten Hoeve führt nach zwei zweiten Rängen schon mit einem stattlichen Vorsprung auf Christian Seikrit (FV Tourensegler Grünau) und Martin Pirner (SG Schwielowsee).

Vier Rennen sind erforderlich

Acht Wettfahrten sollen es beim SLSV insgesamt werden, am Dienstag geht es um 11 Uhr weiter. Vier Rennen sind erforderlich, damit die Regatta als deutsche Meisterschaft gewertet werden kann. Am Mittwoch soll der Wind auffrischen und aus Westen wehen, es sieht also vielversprechend aus für die Veranstalter. Heiner Forstmann jedenfalls ist nicht nur mit dem ersten Tag zufrieden: „Wir sind froh, so viele Sponsoren gefunden zu haben, unter anderem den Flughafen Hannover. Sonst könnten wir diese Meisterschaft nicht durchführen.“ Die Gesamtkosten schätzt der SLSV-Wettfahrtleiter auf rund 20 000 Euro.

Weitere Platzierungen der Segler vom Steinhuder Meer: 24. Alfred Zerfass (SC Steinhuder Meer), 26. Armin Nietert, 28. Johannes Schulte (SLSV), 30. Harry Voss (SLSV)

Von Stefan Dinse

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