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Sportbuzzer Die Saison in der 3. Liga Nord ist für die HF Springe noch nicht zu Ende
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14:49 19.02.2018
Springes Trainer Oleg Kuleshov schwört sein Team und das Umfeld auf die restliche Saison ein. Quelle: Person
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Springe

Für die Handballfreunde Springe geht es in der 3. Liga Nord erst am 3. März in Oranienburg weiter. Da hat Trainer Oleg Kuleshov also Zeit, ein wenig über die aktuelle Saison und die Situation des Vereins zu plaudern. Der 43-Jährige war gut gelaunt zum Pressegespräch erschienen. „Ich habe diese Woche viel mit den Spielern gesprochen. Mehr als mit meiner Tochter“, sagte er mit einem Schmunzeln.

Nach dem schlechten Start in die Rückrunde gab es durchaus Redebedarf. „Uns war der Glaube an die eigene Stärke verloren gegangen“, analysiert Kuleshov. Umso wichtiger sei deshalb der Erfolg am vergangenen Sonnabend gegen die Schweriner gewesen. Unter dem Strich ist Springes Trainer mit dem aktuell dritten Platz sehr zufrieden, zumal er das Niveau der Staffel für deutlich höher hält, als dies noch in der vergangenen Saison der Fall gewesen sei. Die Zielsetzung der Deisterstädter für die Zukunft ist trotzdem hoch gesteckt. „Oben mitspielen und immer im Kopf haben, dass wir die zweite Liga angreifen wollen“, sagt Kuleshov.

Im Gegensatz zu den Vorjahren soll dies aber nicht mehr um jeden Preis erreicht werden, sondern man müsse zunächst die Basis legen. Mit Torhüter Daniel Hoffmann, Kreisläufer Jonas Borgmann und Linksaußen Jakob Bormann sind drei Spieler aus der eigenen Jugend ans Team herangeführt worden. „Wir haben gezeigt, dass die Jungs dritte Liga spielen und bei uns ihre Ziele erreichen können“, betont Springes Trainer nicht ohne Stolz. Großen Anteil an der Entwicklung der Talente hat Jugendkoordinator Christian Ellmers. Umso mehr tut es weh, dass dieser im Sommer zum MTV Groß Lafferde wechselt. „Eine schwierige Situation für den Verein“, findet Kuleshov. „Aber wir werden die Lücke schließen.“ Spieler mit Stallgeruch sind schließlich nicht zuletzt wichtig für die Identifikation der Fans.

Nur 326 Zuschauer kamen zuletzt gegen die Stiere aus Schwerin. Nicht der Zuspruch, den sich der Club wünscht, aber „es ist auch unsere Schuld. Wir haben einige schlechte Spiele gehabt“, räumt Kuleshov ein. Und schwört Team und Umfeld auf die nächsten Wochen ein: „Die Saison ist noch nicht zu Ende, und wir brauchen unsere Fans.“

Mittelfristig sei es wichtig, sich rund um die erste Mannschaft breiter aufzustellen, um irgendwann den Traum von Liga zwei realisieren zu können. Ein wichtiger Baustein in diesem Puzzle ist Sebastian Preiß. Der Weltmeister von 2007 wird seinen auslaufenden Vertrag ziemlich sicher verlängern: „Wir sind in guten Gesprächen“, bestätigt Kule­shov. Das Kapitel Pawel Niewrzawa ist dagegen abgeschlossen. Der nach der Pleite in Fredenbeck suspendierte polnische Nationalspieler wird kein Spiel mehr machen. „Ein guter Name allein reicht nicht für die dritte Liga“, übt Kuleshov deutliche Kritik. Zu den Gründen des Rauswurfs sagt er: „Die Disziplin und die Chemie in der Kabine haben nicht gestimmt.“

Insbesondere auf den Teamgeist käme es im weiteren Saisonverlauf an. Um den dritten Platz zu verteidigen, gilt es auswärts in den Derbys bei der TSV Burgdorf II sowie in Großburgwedel und Anderten beim HSV Hannover zu bestehen. „Das wird sehr schwer“, weiß Kuleshov.

Von Uwe Serreck

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