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Durchgewühlt! Spartans bleiben Drittligist

American Football Durchgewühlt! Spartans bleiben Drittligist

Die Footballer der Hannover Spartans kennen sich mit Schmerzen aus – und sind jetzt noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Sportlich waren die harten Jungs von Arminia eigentlich aus der dritten Liga abgestiegen – doch weil die nun von sieben auf acht Teams vergrößert wird, bleiben sie trotzdem Hannovers höchstspielendes Football-Team. Damit es nicht erneut so knapp wird, haben sie außerdem einen neuen Chefcoach. Einen mit Zweitligaerfahrung.

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Setzt sich durch: Spartaner Corvin Hennig (in grün) läuft weiter, obwohl gleich mehrere Braunschweiger an ihm hängen.

Quelle: Joachim Sielski

Hannover. Seit bald einem Jahrzehnt spielen die Spartans in der Regionalliga, der Traum vom Aufstieg schwingt (fast) in jedem Jahr mit. Geworden ist’s nichts, im Gegenteil: Fast wären die Spartaner vergangene Saison abgestiegen. Letzter wegen des schlechteren Punkteverhältnisses. Absteigen müssen sie dennoch nicht, weil der Football-Verband die Ausweitung der Nord-Regionalliga auf acht Teams beschloss.

Nichts Neues also in Sachen Ligazugehörigkeit – zum Glück für die Spartans. Dafür gibt’s aber viel Neues im Coachingteam. Das wurde nahezu komplett ausgetauscht. Die wichtigste Veränderung: Nach fünf Jahren ist Winston Huggins nicht mehr Cheftrainer – er gab den Posten freiwillig ab, will das Team aber weiter unterstützen. Nur eben ohne offiziellen Titel. „Er war sich selbst nicht sicher, ob ihm eine Pause nicht vielleicht gut tun würde“, sagt Spartans-Chefin Inna Lempert, „wir sind dankbar für alles, was er in den letzten Jahren für die Spartans getan hat.“

Für Huggins übernimmt US-Landsmann Willie J. Robinson junior (40). Der trainierte bereits die Lübeck Cougars in Liga zwei und formte sie zu einem Topteam, außerdem coachte er beim französischen Nationalteam. Zuletzt war er Chef bei den Bielefeld Bulldogs. Auch in Hannover hat Robinson einiges vor: „Ich will eine Gewinnermentalität entwickeln, die Jungs in die Verantwortung ziehen“, sagt er. „Ich will nicht verrückt klingen, aber ich gehe in jedes Spiel, um es zu gewinnen.“ Da ist er also wieder, der Traum von Liga zwei.

Den hat auch Spartans-Chefin Lempert weiterhin: „Unser langfristig Ziel war es immer, in die höheren Ligen zu kommen. Daran wird sich nichts ändern.“

Von Jonas Szemkus

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