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Sportbuzzer Susanne Hahn knackt Rekord bei Silvesterlauf
Sportbuzzer Susanne Hahn knackt Rekord bei Silvesterlauf
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00:15 03.01.2014
Rund 3000 Sportler haben am Silvesterlauf teilgenommen. Quelle: Florian Petrow
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Hannover

Als „große Überraschung“ und „Unbekannte“ wurde sie bei der Siegerehrung angekündigt, bevor sie aufs Treppchen sprang. Und alle Umstehenden fragten sich nur: Wer ist diese Frau unter der schwarzen Mütze, die allen anderen davongelaufen war und in 19:54 Minuten die erste Frau ist, die den Silvester-Börsenlauf in unter 20 Minuten lief? Von ihr selbst hätte man es an diesem Tag wohl nicht erfahren. Sie sei „völlig heiser“, sagte Susanne Hahn nur. Also sprang Ehemann Frank ein – und klärte auf, wer die schnellste Frau bei Norddeutschlands größtem Silvesterlauf ist. Und da staunten die Mitläufer und Umstehenden nicht schlecht: Susanne Hahn nahm 2012 bei den Olympischen Spielen in London teil und war als 32. in 2:30:22 Stunden damals die zweitschnellste Deutsche im Marathon.

Rund 3000 Teilnehmer sind am Dienstag bei bestem Wetter zum Silvesterlauf angetreten.

„Die hatte keiner auf dem Schirm“, ist auch Michael Kramer von Organisator eichels:event überrascht. „Bei dem Namen hat keiner gezuckt, und sie hat sich einfach ganz normal angemeldet und ihr Geld überwiesen, ohne einen Ton zu sagen. Coole Nummer.“ Wieso Hahn, die vor der bisherigen Rekordhalterin Ulrike Wendt von Hannover 96 (21:15 Minuten) und Gwendolyn Mewes von Det’s Raceteam (21:47) ins Ziel kam, ausgerechnet in Hannover an den Start ging, obwohl sie mit ihrem Mann und Trainer und den zwei Kindern – das zweite bekam sie erst vor fünf Monaten – in der Nähe von Bonn wohnt? „Sie kommt aus Hildesheim“, sagt Ehemann Frank. Früher ging seine Frau, die mit Mädchennamen Ritter hieß, für den TKH an den Start. „Die Maschseerunde kennt sie noch von früher.“ Weil die Hahns Silvester in Hildesheim feierten, hatte die Olympiateilnehmerin die Idee, noch mal schnell um den See zu laufen.

Bei den Männern gab es hingegen keine Überraschung. Wie 2012 gewann Philip Champignon (TSV Kirchdorf). In 17:50 Minuten kam er vor Lars Pfeifer (Garbsener SC, 18:00 Minuten) und Kilian Grünhagen (LG Unterlüß, 18:03) ins Ziel. „Ich musste alleine vorne weglaufen und dann noch gegen den Wind“, erklärte Champignon, warum er 12 Sekunden langsamer war als 2012.

Den meisten der 3000 Läufer ging es kurz vor dem Jahreswechsel aber ohnehin nicht um die schnellste Zeit, sondern um das gemeinschaftliche Laufen. Ralf Schmidt (49 Jahre), Olaf Grimm (48) und John Schumann (43) hatten sich – wie viele andere – eigens für den Lauf verkleidet. „Dieses Jahr als Panzerknacker“, sagte Grimm. „Wir haben immer ein Motto. 2012 waren wir Nonnen.“ Neben ihnen liefen auch Weihnachtsmänner, Blues Brothers oder Plüsch-Elche. „Und bei dem Bilderbuchwetter waren alle fröhlich und hatten ein Strahlen im Gesicht“, freut sich Organisator Kramer.

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