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Norddeutsche Meisterschaft steigt vor vollen Tribünen im Glaspalast in Hamburg

Leichtathletik Norddeutsche Meisterschaft steigt vor vollen Tribünen im Glaspalast in Hamburg

Die Starter aus dem Calenberger Land rechnen sich für die Titelkämpfe in Alsterdorf einiges aus und spekulieren auf Bestzeiten.

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Der Bredenbecker Feio Heß fährt als Ersatzmann in die Hansestadt – ob er starten darf?

Quelle: Abromeit

Barsinghausen. Ein Rennen in einer richtigen Leichtathletik-Halle steht den Athleten bei der norddeutschen Meisterschaft der Männer, Frauen und U-20-Jugend bevor. Tribünen, Zuschauer und eine qualitativ wie quantitativ größere Konkurrenz können sie ab Sonnabend im Alsterdorfer Glaspalast in Hamburg erwarten. Das hannoversche Sportleistungszentrum, zuletzt Austragungsstätte der Niedersachsen-Meisterschaft, wirkt dagegen wie eine Trainingshalle.

Nutzen will diese Chance Svenja Pingpank aus Barsinghausen bei den Frauen. „Sie spekuliert auf ein schnelles Rennen, möglichst mit persönlicher Bestzeit. Denn auch die Kielerin Maya Rehberg ist am Start“, sagt Vater und Trainer Markus Pingpank. Rehberg kann derzeit noch eine um drei Sekunden bessere Zeit vorweisen. Auf den 800-Meter-Start am Sonntag verzichtet Svenja Pingpank, den spart sie sich für Mittwoch bei der deutschen Hochschulmeisterschaft in Frankfurt auf. In Hamburg ist dafür Lisa Wende aus Gehrden über 800 Meter am Start.

Zwei Barsinghäuser gehen ebenso auf die 1500-Meter-Hast. René Menzel fehlt noch die Qualifikationszeit für die deutsche Meisterschaft von 3:53,00 Minuten. „Auch bei den Männern verspricht es ein schnelles Rennen zu werden. Wenn er die DM-Norm packt, ist danach in Hamburg Schluss und die Vorbereitung auf die deutsche Meisterschaft beginnt. Sonst läuft René am Sonntag auch noch die 800 Meter – und das wäre dann der Saisonabschluss“, sagt Trainer Pingpank.

Sein Sohn Maximilian hat das 1500-Meter-DM-Ticket bei der ­U-20-Jugend schon in der Tasche. In Hamburg soll er eine Taktik-Variante mit extremem Schlussspurt auf den letzten 100 Metern üben. „Wenn er sich so lange zurückhalten kann“, merkt der Vater an.

Reihs steckt sich hohe Ziele

Im 3000-Meter-Rennen der Männer am Sonntag hat Yannick Reihs aus Barsinghausen hohe Ziele. Ein Top-Drei-Platz soll es sein – und gerne auch eine persönliche Bestzeit. Die liegt noch bei 8:33 Minuten. „Aber da kann Yannick deutlich drunter bleiben – wenn der Rennverlauf passt“, sagt der Coach.

Drei Sprints stehen für die Barsinghäuser Schwestern Lilli bei der U-20-Jugend sowie Luna Böder bei den Frauen an. 60 Meter sowie die 4x200-Meter-Staffel im Team des VfL Eintracht Hannover am ersten Tag und die 200-Meter-Runde am Sonntag haben sie vor sich. Lilli Böder hat sogar noch mehr vor: Von den 40 gemeldeten U-20-Athletinnen kann sie die sechstbeste 200-Meter-Zeit vorweisen. Da reifen Träume – auch wenn die 16-Jährige mehr als zwei Jahre jünger als viele der Konkurrentinnen ist. Mit ihren Staffeln greifen beide Schwestern nach den Medaillen.

Sprinten werden überdies die Männer der SG Bredenbeck. „Sie wollten nach der Vizemeisterschaft auf Landesebene noch ein Rennen als Saisonabschluss. Und da wollen sie auch zeigen, dass sie besser wechseln können, als sie es in Hannover getan haben“, sagt Trainer Gert Deppe. Rund anderthalb Sekunden hatte das Quartett durch katastrophale Wechsel verschenkt. Jonas Kayser und Leon Spitzenberg, die beide auch über 200 Meter im Einzelrennen antreten, Felix Knopp sowie Leon Martin streben eine deutlich bessere Zeit als die 1:35,90 Minuten aus Hannover an. U-18-Sprinter Feio Heß fährt als Ersatzmann mit. „Ich habe ihn auch über 60 Meter nachgemeldet. Aber ob die Meldung angenommen wird, ist noch nicht klar“, meint der Coach. Zu einem weiteren 3000-Meter-Rennen will Christin Nitschke (SGB) die Nord-DM nutzen.

Von Matthias Abromeit

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