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Sportbuzzer SV Harkenbleck peilt Aufstieg in die Oberliga Nord an
Sportbuzzer SV Harkenbleck peilt Aufstieg in die Oberliga Nord an
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18:46 23.03.2018
Die Generalprobe ist Leonie Schindler geglückt. Jetzt will die 14-Jährige den Aufstieg mit dem SV Harkenbleck in die Oberliga packen. Quelle: Michelmann
Harkenbleck

Kommt das Beste zum Schluss? Beim SV Harkenbleck hoffen sie es ganz fest. Am Sonnabend (und wenn nichts schiefgeht, auch am Sonntag) gilt es für den Meister der Niedersachsen-Bremen-Liga – beim Aufstiegsturnier zur Oberliga Nord in Wedel soll der Durchmarsch in die vierthöchste deutsche Spielklasse perfekt gemacht werden.

Am Freitag ist die Mannschaft gen Norden aufgebrochen, das Hotel in Quickborn ist sicherheitshalber für zwei Nächte gebucht worden, die Zuversicht also durchaus groß. „Wir haben uns gut vorbereitet, sind gut drauf und werden alles versuchen“, sagt Abteilungsleiter Jürgen Kirchberg. „Aber die Tagesform wird entscheiden, wir zählen nicht automatisch zu den Favoriten. Krökelmannschaften gibt es dort nicht.“

In den beiden Vorrundengruppen treten am Sonnabend ab 10 Uhr jeweils vier Mannschaften im Modus jeder gegen jeden gegeneinander an. Die jeweiligen Gruppenersten und -zweiten qualifizieren sich für die Halbfinals, die sie am Sonntag ab 10 Uhr über Kreuz ausspielen. Da die ersten drei aufsteigen, wird das sogenannte kleine Finale zu einem echten Endspiel. Mit wem es die Harkenblecker allerdings in der Vorrunde zu tun bekommen, das konnte Kirchberg im Vorfeld gar nicht sagen – die Organisation laufe ein wenig, nun ja, holprig ab. Fakt ist: Die möglichen Kontrahenten sind die Landesmeister aus Schleswig-Holstein (Blau-Weiß Wittorf III), Hamburg (der Gastgebende BSG Hamburg-West), Berlin, Sachsen-Anhalt (SV Lok Staßfurt), Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern (BSV Einheit Greifswald) sowie der Berliner SC als Drittletzter der abgelaufenen Runde in der Oberliga Nord.

Für die Youngster Lara Schindler und Lisa Szalai mussten die Harkenblecker übrigens kurzfristig noch eine Extra-Spielgenehmigung beantragen, sportärztliche Untersuchunginklusive. „Das sind ganz eigene Regeln. Auf diesem Niveau sind wir natürlich auch noch unbeleckt“, gesteht Kirchberg.

Die 14-jährige Schindler hat vor einer Woche bei der norddeutschen Meisterschaft der Altersklasse U 22 in Hamburg-Lokstedt, also nicht einmal 20 Kilometer Luftlinie von der heutigen und morgigen Wettkampfstätte, einige ihrer möglichen Gegenspielerinnen kennengelernt – und diese sie fürchten. Die Juniorennationalspielerin kämpfte sich gegen die größtenteils deutlich ältere Konkurrenz zu Silber im Einzel und Bronze im Doppel. „Ich hoffe, dass sie diese Form jetzt wieder aufs Feld bringt“, sagt ihr Spartenleiter.

Auf männlicher Seite verstärken Hannes Kamin (Neuzugang im Sommer vom ATSV Stockelsdorf) sowie André Pukowski aus der Zweitvertretung das übliche Quartett bestehend aus Jan-Henrik Gleis, Ciarán Fitzgerald, Lukas Kirchberg und Jan Kekeritz. Dadurch sind die hungrigen Harkenblecker variabler, sie können variieren und taktisch oder kräftesparend aufstellen. Und eine Feier macht in großer Runde ja auch viel mehr Spaß.

Von Ulrich Bock

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