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Wasserballer genießen Rolle als Fernsehstars

Waspo Wasserballer genießen Rolle als Fernsehstars

Die Niederlage kam nicht unerwartet, dennoch waren Spieler und Fans mit dem Abend im Stadionbad zufrieden. Das Champions-League-Spiel gegen Dubrovnik ging mit 10:17 verloren, doch ein Lob vom Gästetrainer und die Fernsehübertragung trösteten darüber hinweg.

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Die Wasserballfans im Stadionbad sahen in der Champions-League-Partie gegen Dubrovnik packende Szenen wie mit dem W98-Torschützen Marin Ban (großes Bild, weiße Kappe). 800 Besucher sorgten für eine tolle Kulisse, der Andrang war so groß, dass nicht alle Interessenten einen Platz bekamen. Fotos: Petrow (2)

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Im zweiten Viertel mussten die rund 30 Fans vom SV Croatia Hannover ihre Landsleute im Stadionbad nicht mehr anfeuern. Sie waren in Siegeslaune, denn zu diesem Zeitpunkt gab es keine Zweifel mehr, dass die Wasserballer der Wassersportfreunde 98 zum Rückrundenauftakt der Champions League in Pool B verlieren würden, und zwar gegen Jug Dubrovnik, das Team, das die Fans vom SV Croatia lautstark besangen.

Waspo 98 verliert das Champions-League-Spiel gegen Dubrovnik im Stadionbad mit 10:17.

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10:17 (3:4, 3:6, 1:3, 3:4) stand es am Ende aus hannoverscher Sicht. In einer harten Partie vor 800 Zuschauern war der kroatische Meister und Titelverteidiger klar besser. „Im zweiten Abschnitt wollten wir zu viel und sind ins offene Messer gelaufen“, sagte W98-Trainer Karsten Seehafer.

Waspo-Vorsitzender Bernd Seidensticker blieb diesmal gezwungenermaßen sehr ruhig, er war bei der ersten Liveübertragung in der Vereinsgeschichte für den Sender Sport1 als Ko-Kommentator eingesprungen. „Das hat Spaß gemacht und war einfach mal etwas anderes. Und es hat spektakuläre Bilder gegeben, das hilft unserem Sport natürlich.“

Waspo begann ordentlich, glich den frühen 0:2-Rückstand aus - wurde aber ab dem zweiten Viertel zu oft ausgekontert. „Für uns war jedes Tor ein Kraftakt, wir haben aber zu leichte Treffer kassiert. Das darfst du dir auf diesem Niveau nicht erlauben“, kommentierte Routinier Erik Bukowski, der das 2:2 erzielte. Zum 1:2 hatte Marin Ban getroffen.

Darko Brguljan sorgte mit vier schönen Toren am Stück dafür, dass die Gäste zumindest in Sichtweite blieben. Nach seinem dritten Foul musste der Montenegriner vorzeitig aus dem Wasser, Landsmann Aleksandar Radovic übernahm die Rolle des Torschützen und war ebenso viermal erfolgreich.

Jugs Trainer Vjekoslav Kobescak war zufrieden: „Wir haben diesmal besser verteidigt und waren schneller. Kompliment an Waspo, sie machen große Schritte auf dem Weg zur europäischen Spitze.“ Seidensticker war ungeachtet des Resultats einverstanden mit einem „tollen Abend“ . Jug habe nach dem 15:15 im Hinspiel Wut im Bauch gehabt.

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