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Sportbuzzer Svenja Pingpank zeigt Frühform beim Oxy Invitational in Los Angeles
Sportbuzzer Svenja Pingpank zeigt Frühform beim Oxy Invitational in Los Angeles
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18:01 16.05.2018
In Eagle Rock läuft Svenja Pingpank (Zweite von links) vorn mit. Quelle: Privat
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Barsinghausen

Das vierwöchige Trainingslager in Flagstaff/USA hat bei Svenja Pingpank Spuren der positiven Sorte hinterlassen. In der Höhe von Arizona legte die Barsinghäuserin in den vier Wochen harter Arbeit mit Vater und Trainer Markus Pingpank den Grundstein für eine erfolgreiche Saison.

Das zeigte die 21-Jährige noch in den Vereinigten Staaten, denn aus Arizona ging es direkt nach Kalifornien. Beim Oxy Invitational in Eagle Rock bei Los Angeles lief sie die 1500 Meter in 4:24,79 Minuten – schon früh in der Saison eine Topzeit. Bei ihrer persönlichen Bestzeit war Pingpank im vergangenen Jahr im Juli im belgischen Heusden mit 4:24,47 Minuten nur minimal schneller gewesen.

Ungewohnt groß war die Konkurrenz in Kalifornien. 43 Teilnehmerinnen über 1500 Meter sind in Deutschland kaum vorstellbar. Bei der internationalen Konkurrenz dieses traditionsreichen Sportfestes war ein Platz im ersten der vier Zeitläufe noch nicht drin – das Duell mit Gesamtsiegerin Rachel Cliff (4:17,65) aus Kanada damit auch nicht. Doch im zweiten Zeitlauf überzeugte die Deisterstädterin und lief dort auf den zweiten Platz. In der Endabrechnung aller Läufe bedeutete das Rang neun. Und die Qualifikationsnorm für die deutsche Meisterschaft in Nürnberg unterbot Pingpank gleich um mehr als sieben Sekunden.

Freuen konnten sich Vater und Tochter Pingpank auch über Team- und Trainingskollegin Emmanuelle Gerbeaux, ebenfalls wie Pingpank im Trikot von Hannover Athletics unterwegs. Gerbeaux steigerte ihre persönliche Bestzeit um 2,6 Sekunden und kam nach 4:26,09 Minuten an. Das war die Qualifikation für die französische Meisterschaft.

Auch der Egestorfer René Menzel überzeugte. „Bei den Männern waren die Rennen eher taktisch geprägt und nicht so auf Tempo ausgerichtet. Trotzdem lief René die schnellste Zeit seit 2015“, freute sich der Coach. Menzel kam nach 3:53,23 Minuten ins Ziel. Das war unter den 52 Teilnehmern Rang 21.

Von Matthias Abromeit

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