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Sportbuzzer TK Hannover will die Play-offs erreichen
Sportbuzzer TK Hannover will die Play-offs erreichen
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08:10 09.03.2018
durchgezählt: Mit einem Sieg wäre der TKH sicher in den Play-offs. Darauf dürfte auch Co David Bunts hoffen. Quelle: Foto: Petrow
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Hannover

Zumindest das Minimalziel soll am Sonnabend gesichert werden: Die Basketball-Frauen von Bundesligist TK Hannover wollen mit einem Sieg im letzten Heimspiel der Punktrunde ihren Platz in den Meister-Play-offs sichern. Ab 19 Uhr sind die Wohnbau Angels Nördlingen zu Gast in der Halle an der Birkenstraße.

Nach der Negativserie von nur einem Sieg aus den vergangenen sechs Spielen ist der Traum von einem Platz unter den Top vier längst geplatzt. Die Hannoveranerinnen sind aktuell Siebter. Im schlimmsten Fall droht sogar das Abrutschen auf Rang neun – und damit der gänzliche Verlust eines Play-off-Platzes. Der TV Saarlouis und die Chem Cats Chemnitz liegen nur zwei Punkte zurück und könnten beide überholen.

Allerdings haben die TKH-Frauen gegen die Chem Cats den direkten Vergleich gewonnen. Die Sächsinnen müssen schon ihre Auftritte gegen die Topteams Wasserburg und Herne, die Nummern zwei und drei der Liga, gewinnen – und der TKH müsste zweimal verlieren. Dem TV Saarlouis, der jetzt Besuch von den im Abstiegskampf unter Zugzwang stehenden BG Veilchen Göttingen bekommt, reicht aber schon ein Sieg mehr als der TKH, um zu überholen.

Mit solchen Zahlenspielen will sich Teammanagerin Doro Richter aber (noch) nicht beschäftigen. „Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und nicht auf die anderen schauen. Zudem haben auch Chemnitz und Saarlouis ein schweres Restprogramm“, sagt sie.

Einen Teil der Hausaufgaben hat ihr Team erledigt. „Das Zusammenspiel ist auch in dieser Woche wieder besser geworden“, lobt Richter. Auch die Rückkehr der beiden zuvor angeschlagenen Nationalspielerinnen Birte Thimm (Deutschland) und Aliaksandra Tarasava (Weißrussland) ist sehr wahrscheinlich. „Es sieht sehr gut aus. Im Training waren sie schon dabei“, sagt Richter. Coach Rodger Battersby kehrt ebenfalls zurück von seiner Reise und wird wieder auf der Bank sitzen.

Bleibt als Unbekannte noch der Gegner aus Nördlingen: „Eine Wundertüte“, sagt Richter. „Die waren Halbzeit-Meister, haben dann aber sechs von neun Spielen verloren“, wundert sie sich. Die Angels spielten alles andere als himmlisch. Doch der Sieg vergangene Woche gegen Tabellenführer Keltern kam ebenso verwunderlich. „Egal, wir müssen einfach gewinnen“, sagt Richter. Da bleibt kein Platz für Rechenspiele.

Von Matthias Abromeit

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