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Sportbuzzer TuS Empelde triumphiert im Landesliga-Derby der Frauen
Sportbuzzer TuS Empelde triumphiert im Landesliga-Derby der Frauen
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19:58 18.02.2018
HVB-Akteurin Svenja Rohlfing (rechts) steigt gegen Empeldes Thea Reinkens hoch. Quelle: Zehrfeld
Barsinghausen

Der Siegeszug des TuS Empelde in der Landesliga der Frauen geht weiter: Mit 36:26 (20:12) gewann die Mannschaft von Trainer Markus Waldeck das Derby beim HV Barsinghausen in souveräner Manier.

Die Partie musste von Schiedsrichterin Vanessa Swiatek allein geleitet werden, da ihr Kollege aufgrund einer Verletzung kurz vor dem Anpfiff passen musste. Ein Umstand, der beide Trainer nicht zufriedenstellte. „Mit einigen Entscheidungen haben wir uns vor allem in der ersten Hälfte den Schneid abkaufen lassen. Meiner Mannschaft möchte ich ein Kompliment machen, sie hat nie aufgesteckt“, kommentierte HVB-Coach Jürgen Löffler. Waldeck sagte:„Wir haben das erreicht, was wir uns vorgenommen haben.“

Zumindest in der Anfangsphase konnte der HVB trotz personeller Probleme mithalten. Swea Müller erzielte den Anschlusstreffer zum 5:6 bei drohendem Zeitspiel (8.). Die Empelderinnen kamen erst nach dem 6:7 aus Barsinghäuser Sicht durch Marleen Freier richtig in Fahrt (14.). Als Denise Csepke keine drei Minuten später mit dem dritten Konter in Folge das 10:7 für die Lila-Weißen markiert hatte, witterte Löffler Unheil und legte die grüne Karte. Beim TuS war nun der Killerinstinkt geweckt: Mehrere Zeitstrafen gegen die in der Defensive jetzt nicht mehr sattelfeste HVB-Sieben ließen den Empelder Vorsprung rasch und deutlich anschwellen. Den Deisterstädterinnen gelangen vor der Pause nur noch kleinere Nadelstiche, wie das beherzte 9:14 durch Müller in doppelter Unterzahl. Die Gastgeberinnen kamen in Hälfte zwei nochmals gut zurück, mussten aber nach dem Treffer von Tabea Ruhl zum 18:23 dem hohen Tempo Tribut zollen. Der verdiente Empelder Sieg nahm in der Folge unaufhaltsam Konturen an.

Trotz einer über lange Zeit ansprechenden Leistung unterlagen die Männer des HV Barsinghausen im Verbandsliga-Topspiel mit 22:28 (11:13) gegen den Spitzenreiter TuS Vinnhorst.

Der designierte Meister aus Hannover begann standesgemäß und hatte schon zweimal verwandelt, bevor Johannes Sonneborn nach fünf Minuten der erste Treffer für die zweitplatzierten Barsinghäuser gelang. Die kompromisslose Abwehr der Gäste bereitete dem HVB Mühe. Abschütteln ließ sich die Sieben von Coach Jürgen Löffler aber nicht und war nach einem Foul an Hannes Stille beim Stand von 9:10 aus Sicht der Calenberger dran. Selbst nach einem erneuten Drei-Tore-Rückstand kurz vor der Pause gestalteten die Deisterstädter das Resultat dank einer schönen Einzelleistung von Lukas Müller weiter eng.

Die Löffler-Schützlinge wehrten sich auch nach der Pause tapfer. Jason Konitz erzielte rasch den Anschlusstreffer zum 12:13. Die HVB-Defensive hatte nun mit ihrem Keeper Jörg Harre mehr Zugriff, die Vinnhorster kamen im Angriff längst nicht mehr so oft zu einfachen Treffern. Philip Daseking musste nach einer roten Karte (38.) auf die mit über 250 Zuschauern gut gefüllte Tribüne der Glück-Auf-Halle. Aber die Hausherren kämpften weiter und erzielten nach einem gehaltenen Strafwurf von Mirko Mikize den umjubelten Ausgleich zum 17:17 durch Dennis Moritz.

Der Favorit wankte – aber der HVB schien nun Angst vor der eigenen Courage zu bekommen. Acht lange Minuten blieben die Barsinghäuser ohne Tor. Zeit genug für den Titelaspiranten, mit fünf Treffern in Folge alles klar zu machen. „Leider haben wir zum Schluss zu viele technische Fehler begangen“, beschrieb Rückraumspieler Torsten Lippert die absinkende Leistungskurve. „Klar passte am Ende nicht alles, einige Würfe wurden unnötig früh genommen. Wir haben den Vinnhorstern aber über weite Strecken engagiert Paroli geboten“, sagte Löffler, der mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht unzufrieden war.

Von Jörg Zehrfeld

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