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Sportbuzzer Waspo 08 spielt am Sonnabend live im TV
Sportbuzzer Waspo 08 spielt am Sonnabend live im TV
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00:15 19.02.2017
Von Jörg Grußendorf
Waspos Pere Estrayni freut sich auf die nächste Champions-Gala. Quelle: Florian Petrow
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Hannover

In der Champions League kennt sich Karsten Seehafer bestens aus. Zumindest in der des Wasserballs, wo sein Club Waspo 98 Hannover ordentlich mitmischt. Wie Champions League auch sein kann, erlebte der Trainer am Mittwochabend hautnah bei den Fußballern des FC Bayern München im Spiel gegen Arsenal London. „Da ist alles durchorganisiert bis zum Gehtnichtmehr“, sagt Seehafer. „Uns trennen Welten, ja Galaxien.“

Wie verrückt es bei den Fußballprofis zugeht, bekam der Waspo-Trainer am eigenen Leib zu spüren. Die Hausbank seiner Firma, der Hanomag-Lohnhärterei, ist zugleich Sponsor der Fußball-„Königsklasse“. Und sie beauftragte ihn, nach München zu reisen, um den „Matchcoin“ an den serbischen Schiedsrichter Milorad Mazic zu übergeben. Matchcoin? „Ja“, schmunzelt Seehafer, „das ist die Münze, mit der Mazic die Platzwahl entschieden hat.“

Eigentlich unglaublich, aber die Fußballwelt ist der Realität längst entrückt. Im Wasserball ist es anders. Und diese Welt gefällt Seehafer viel besser. Auf der Rückfahrt hatte er Bayern und Arsenal auch schon wieder abgehakt. In der Bahn schaute er sich Videoaufnahmen des Spiels seines Teams vor gut einer Woche in der Champions League bei VK Jug Dubrovnik an. Die Kroaten kommen Sonnabend (20.30 Uhr, live bei Sport1) zum Rückspiel der Gruppenphase ins hannoversche Stadionbad.

Im Hinspiel hatte Seehafer seine Wasserballer optimal eingestellt, die Roger Kong und Co. holten ein völlig überraschendes 15:15 gegen dieses Weltklasseteam. „Es wäre vermessen, wenn wir davon ausgehen würden, dass wir wieder punkten“, sagte Seehafer. „Aber wir werden alles dafür tun. Bei uns läuft es, die vielen Neuen sind integriert, und wir sind eine Einheit.“ Fehlen wird morgen wohl nur Ingo Pickert (Grippe).

Waspo live im TV

Wasserball im Fernsehen? Das hat es in Deutschland schon lange nicht gegeben. Und von einer Vereinsmannschaft erst recht nicht. Waspo 98 Hannover hat es geschafft. Das Champions-League-Rückspiel des Clubs Sonnabend (20.30 Uhr) wird vom Spartensender Sport1 sogar live übertragen. „Wir mussten lange recherchieren und sind bei 1986 gelandet“, sagt Waspo-Trainer Karsten Seehafer. Damals gab es die bisher letzte Live-Übertragung eines Spiels auf Club-Ebene.“ Ko-Kommentator wird morgen übrigens Waspo-Clubchef Bernd Seidensticker sein.

Zu verdienen gibt es für den Verein – anders als im Fußball, wo es um Millionen Euro geht – nichts. „Wir werden wohl nicht mal unsere Kosten decken können“, sagt Seehafer. „Wir freuen uns trotzdem.“ Das Ganze soll ohnehin ein Versuchsballon sein: Hannover bewirbt sich für 2018 um das Final Six, das Finale der Champions League.

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