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Waspo-Pleite in letzter Sekunde

Wasserball Champions League Waspo-Pleite in letzter Sekunde

Hannover hat sich beim 7:8 in Budapest in der Gruppenphase der Champions League praktisch selbst geschlagen. Erst die Chance zum Sieg vergeben, dann in letzter Sekunde den entscheidenden Treffer kassiert. Tragische Hauptdarsteller: Torwart Moritz Schenkel und Torjäger Darko Brguljan, der den Ball ins eigene Netz lenkte.

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Tragischer Hauptdarsteller: Der überragende Waspo-Star Darko Brguljan (vier Tore) fälschte den letzten gegnerischen Wurf zum 7:8 ins eigene Tor ab

Quelle: Petrow

Budapest. Wie bitter ist das denn!? Waspo 98 hat sich am Mittwochabend beim Gruppenspiel der Champions League bei OSC Budapest praktisch selbst besiegt. Hannover verlor in Ungarn mit 7:8 (2:2/2:1/1:2/2:3). Die erste Niederlage in der Gruppenphase nach dem Auftaktsieg zu Hause gegen Brescia.

Die Waspo-Protagonisten des gesamten Spiels waren auch die tragischen Hauptdarsteller des dramatischen Schlussaktes: der starke Torwart Moritz Schenkel und Vierfach-Schütze Darko Brguljan. Beim Stand von 7:7 hatte Budapest den letzten Angriff, die Uhr tickte runter, nur noch eine Sekunde – dann zog Nemanja Ubovic ab. Brguljan fälschte den Ball unglücklich mit der linken Hand ab ins kurze Eck. Schenkel, der den Wurf vermutlich gehalten hätte, war machtlos. Mit der Schlusssirene zappelte der Ball im Netz. Die Ungarn jubelten, Waspo protestierte: Das Spiel sei schon zu Ende gewesen. War es aus Sicht der Schiedsrichter aber nicht. Das Tor zählte. Und Waspo war geschlagen.

„Das ist dann mal Sport. Unglücklicher kann man nicht verlieren“, haderte Waspo-Trainer Karsten Seehafer. „Dabei sah es nach einem Sieg aus.“ Damit lag Seehafer richtig. Sein Team hatte es selber in der Hand, scheiterte aber letztlich an der eigenen Angriffsschwäche und der extrem offensiven OSC-Abwehr.

Darko Brguljan hatte sein Team mit 1:0 in Führung gebracht. Die Antwort war eine familieninterne Angelegenheit. Bruder Drasko Brguljan traf für OSC auf der Gegenseite. Den 1:2-Rückstand glich Darko Brguljan aus. Erneut Brguljan und Luka Sekulic drehten das Spiel zum 4:3-Pausenstand für Waspo.

Erst 90 Sekunden vor Ende des dritten Abschnitts nach zwischenzeitlichem Ausgleich traf Hannover durch Erik Bukowski zum 5:4. Doch noch vor der Sirene fing sich Waspo das 5:5. Wieder Brguljan und Aleksandar Radovic sorgten für das 7:5. Die Vorentscheidung? Von wegen. Waspo verspielte den Vorsprung, und nutzte selbst bei 7:7 in Überzahl nicht die eigene Siegchance.

Nächstes Spiel: Waspo gegen Dubrovnik daheim am 29. November (Stadionbad).

Ergebnisse und Tabelle der Gruppe A:

JUG Dubrovnik - Partizan Belgrad 16:5 (3:0,2:1,6:2,5:2)

Olympiakos Piräus - Dynamo Moskau 17:9 (7:1,5:3,3:2,2:3)

OSC Budapest - Waspo/98 Hannover 8:7 (2:2,1:2,2:1,3:2)

AN Brescia - CNA Barcelona 6:5 (2:1,1:2,1:0,2:2)

1. OSC Budapest 2 2 0 0 +5 19:14 6

2. Olympiakos Piräus 2 1 1 0 +8 24:16 4

3. Waspo/98 Hannover 2 1 0 1 +1 15:14 3

4. Dynamo Moskau 2 1 0 1 -7 21:28 3

5. JUG Dubrovnik 2 1 0 1 +10 27:17 3

6. AN Brescia 2 1 0 1 -1 12:13 3

7. CNA Barcelona 2 0 1 1 -1 12:13 1

8. Partizan Belgrad 2 0 0 2 -15 12:27 0

Gruppe B

ZF Eger - Pro Recco Genua 4:6 (1:3,2:2,1:1,0:0)

WF Spandau 04 Berlin - CN Sabadell 11:8 (4:1,2:0,3:4,2:3)

VSC Szolnok - Steaua Bukarest 15:3 (4:0,2:2,5:0,4:1)

AZC Alphen - Jadran Herceg Novi 7:14 (2:3,0:2,2:5,3:4)

1. VSC Szolnok 2 2 0 0 +23 31:8 6

2. Pro Recco Genua 2 2 0 0 +20 25:5 6

3. Jadran Herceg Novi 2 2 0 0 +13 25:12 6

4. ZF Eger 2 1 0 1 +3 12:9 3

5. WF Spandau 04 Berlin 2 1 0 1 -3 16:19 3

6. CN Sabadell 2 0 0 2 -14 13:27 0

7. Steaua Bukarest 2 0 0 2 -17 6:23 0

8. AZC Alphen 2 0 0 2 -25 8:33 0

Von Simon Lange

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