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Waspo geht zu Hause baden

Wasserball-Champions-League Waspo geht zu Hause baden

Wasserball-Coach Karsten Seehafer stand nach der Schlusssirene kopfschüttelnd da. Mit solch einer Packung für sein Team hatte der Trainer von Waspo 98 Hannover wahrlich nicht gerechnet. Mit 7:13 (2:4, 3:5, 0:3, 2:1) verlor der deutsche Pokalsieger am Mittwochabend sein Champions-League-Heimspiel gegen CN Barceloneta – und war damit sogar noch gut bedient.

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Harter Einsatz: Waspos Ante Corusic (links) muss sich gegen Martin Famera von Barceloneta wehren.

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Zu groß war der Qualitäts-Unterschied zwischen den beiden Team. Die Spanier spielten im Gegensatz zu den Hannoveranern wie ein Champion. „Wir hatten nie eine Chance“, fand Seehafer, der von seiner Mannschaft ziemlich enttäuscht war. „Ich weiß nicht, was bei uns los war. Wir waren überhaupt nicht griffig, haben die Spanier nie unter Druck gesetzt. Da war nichts zu sehen bei uns von den vergangenen guten Wochen.“ Mit dieser Klatsche ist auch das ersehnte Ziel vom Final Eight in Genua nicht nur in weite, sondern auch in nahezu unerreichbare Ferne gerückt. Waspo muss schon wahre Wunder vollbringen, um den Traum noch zu verwirklichen. Die Konkurrenz aus Piräus, Moskau, Brescia – auch wenn Waspo daheim gegen die Italiener gewonnen hat – oder eben Barceloneta sind in der Tabelle kaum noch einzuholen. Vier Teams qualifizieren sich für das Achterfinale.

Mit einer Leistung wie am Mittwochabend im Stadionbad klappt es schon gar nicht. Die Spanier wurden ihrer Favoritenrolle in jeder Phase des Spiels gerecht, waren klar besser. Barceloneta spielte unwahrscheinlich abgeklärt, war sehr aggressiv in den Zweikämpfen, entschlossen im Abschluss. Auch wenn Waspo-Torwart Moritz Schenkel die eine oder andere gute Parade zeigte, in der Regel war er machtlos.

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Schwacher Auftritt und keine Chance für die Wasserballer von Waspo 98 Hannover: In der Champions League kassierten sie im Stadionbad eine klare 7:13 Heimniederlage gegen CN Barceloneta.

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Bei aller Klasse der Katalanen: Außer im ersten Viertel gab es auch herzlich wenig Gegenwehr von Waspo, das in seinen Mitteln äußerst bescheiden wirkte. Viel zu selten wurde einmal ein Mitspieler freigespielt, kaum kam mal ein Hannoveraner ungehindert zum Wurf. So landeten viele Versuche entweder in den Armen von CN-Torwart Daniel Lopez Pinedo, der sich dabei oft nicht mal wirklich anstrengen musste, oder verfehlten das Gehäuse. Im dritten Abschnitt blieb Waspo sogar ohne eigenen Treffer.

An eine Überraschung wie vor 14 Tagen in Barcelona, als Waspo bis fünf Sekunden vor Schluss auf ein Unentschieden hoffen durfte, war diesmal nie zu denken.

Die Tore für Waspo: Aleksandar Radovic (3), Darko Brguljan (2), Ante Corusic und Luca Sekulic (je 1).

Von Jörg Grußendorf

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