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Waspo hofft auf ein Wunder bei Olympiakos

Wasserball Champions League Waspo hofft auf ein Wunder bei Olympiakos

Für die Wasserballer von Waspo 98 Hannover beginnt das neue Jahr gleich mit einem Höhepunkt – beim ungeschlagenen Topfavoriten Olympiakos Piräus (Sonnabend, 19.30 Uhr).

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„Mir ist die Art und Weise sehr wichtig“: Waspo-Trainer Karsten Seehafer.

Quelle: Foto: Sielski

Hannover. Von null auf 100. Für die Wasserballer von Waspo 98 Hannover beginnt das neue Jahr gleich mit einem Höhepunkt. Mit einem Kaltstart sozusagen. Es geht im ersten Spiel nach der kurzen Winterpause gleich in der Champions League weiter. Und das beim ungeschlagenen Topfavoriten. Ob die Partie bei Olympiakos Piräus (Sonnabend, 19.30 Uhr) nun das leichteste oder das schwierigste Spiel der Saison für das Team von Trainer Karsten Seehafer ist, das liegt an der Sichtweise.

Seehafer selbst mag sich nicht entscheiden. „Beides“, sagt er. „Leicht, weil niemand etwas von uns erwartet, weil Olympiakos bisher deutlich seine Favoritenstellung untermauert hat. Schwierig, weil wir uns nicht abschießen lassen wollen.“ Letzteres Schicksal erreichte Moskau (9:17) und Belgrad (8:16), die beiden bisherigen Gruppengegner in Athen. In diese Reihe will sich Waspo natürlich nicht eingliedern. „Das wird schwer genug. Dort hat nicht umsonst bisher jeder eine Packung bekommen“, sagt Clubchef Bernd Seidensticker. „Olympiakos ist auf fast allen Positionen stärker als wir.“

Darum hofft Trainer Seehafer, „dass wir einen guten und die einen schlechten Tag haben. Mir ist die Art und Weise, wie wir uns präsentieren, sehr wichtig. Ich will, dass wir aggressiv und voller Emotionen auftreten.“ Und legt nach: „Eine Überraschung in der Champions League würde uns guttun.“ Er meint, dass sein Team, derzeit Tabellensechster in der Gruppe, noch den einen oder anderen Punkt braucht, um am Ende Rang vier zu erreichen, der zur Qualifikation zum Final Eight in Genua berechtigt.

Aber ausgerechnet in Athen, vor etwa 1000 enthusiastischen wie fanatischen Zuschauern? Eher nicht. Auch wenn sich alle Spieler des deutschen Pokalsiegers fit gemeldet haben für die Reise, die Waspo heute antreten wird. Abends und morgen vor dem Spiel wird dann vor Ort noch einmal trainiert.

Waspo-Damen doppelt gefordert: Die Damen des Clubs, souveräner Bundesliga-Tabellenführer, sind am Wochenende zweimal im Einsatz. Morgen spielt das Team um die Torjägerinnen Carmen Gelse (21 Treffer) und Belen Vosseberg (18) um Punkte beim Eimsbütteler TV in Hamburg (15 Uhr). Am Sonntag erwartet Waspo den Hamburger TB (12.30 Uhr) zum Pokal-Viertelfinale im SLZ.

Von Jörg Grußendorf

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