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Waspo verliert gegen Jug Dubrovnik

Wasserball: Champions League Waspo verliert gegen Jug Dubrovnik

Hannovers Top-Wasserballer von Waspo 98 haben am Mittwochabend in der Champions League eine klare 6:13-Pleite gegen Topteam Jug Dubrovnik kassiert. „Wir hatten kein Feuer“, urteilte Nationalspieler Erik Bukowski. Waspo machte in der Abwehr zu leichte Fehler, war im Angriff nicht entschlossen genug.

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Keine Chance: Waspo-Torwart Moritz Schenkel schwingt die Arme, doch aus dieser Distanz hat er keine Abwehrchance gegen Viktor Rasovic von Superstar-Team Jug Dubrovnik.
 

Quelle: Florian Petrow

Hannover.  „Wenn wir einen guten Tag erwischen, können wir sie schlagen.“ Julian Reals These wurde Mittwochabend in der Königsklasse nicht real. Waspo hatte keinen guten Tag gegen Dubrovnik. Das 6:13 (3:4; 1:4; 1:0; 1:5) gegen die Kroaten war die zweite Niederlage im dritten Spiel der schweren Gruppe A.

Im dritten Viertel, das Waspo mit einem mageren 1:0 gewann, kam noch mal kurz Hoffnung auf. Aber Jug war zu gut. „Sie haben uns die Grenzen aufgezeigt“, sagte ein geknickter Erik Bukowski. „Die waren Champions League – wir haben es verschlafen. Wir hatten kein Feuer.“

Mehr als 600 Wasserball-Fans im Stadionbad – wenigstens die Kulisse war Königsklasse. Zwei Dutzend Rot-Weiße bildeten sogar einen eigenen Kroatien-Block, und stimmten im dritten Viertel die ersten Jubel-Gesänge an. Die Waspo-Fans hatten nicht viel zu feiern. Als Marko Macan sechs Minuten vor Schluss zum 9:5 für die Gäste traf, war das Spiel entschieden.

Hannovers Top-Wasserballer von Waspo 98 haben in der Champions League eine klare 6:13-Pleite gegen Jug Dubrovnik kassiert.

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Dabei ging es gut los. Allein in der ersten Spielminute fielen drei Tore. Den Führungstreffer der Kroaten per Strafwurf beantwortete Waspo umgehend – ebenfalls per Fünf-Meter-Wurf. Auch für die erneuten Rückstände zum 1:2 und 2:3 fand Hannover noch eine Lösung. Erst traf Ante Corucic, dann passte Aleksandar Radovic in der Rückwärtsbewegung bei fast abgelaufener Uhr auf seinen Montenegro-Spezi Darko Brguljan, der den Ball volley ins Netz schob. Schlechtes Timing: noch vor der ersten Pause kassierte Waspo das 3:4.

Drei Jug-Tore in Folge im zweiten Abschnitt sorgten für klare Verhältnisse im aufgewirbelten Wasser. Dubrovnik dominierte mit aggressiver Press-Deckung, Waspo kam so gut wie nie in eine gefährliche Angriffsformation. „Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen, hatten nie Zugriff“, wusste Bukowski. „Die haben uns ihr Spiel aufgezwungen.“ Auch in der Defensive ließ Waspo zu viele Lücken offen. Torwart Moritz Schenkel, zuletzt in starker Form, blieb so oft keine Chance. Sein Gegenüber fischte dagegen fast alles weg. Kein Wunder: Marko Bijac gilt als bester Torwart der Welt. Mit 5:8 ging es ins letzte Viertel. Aber an eine Wende glaubte niemand mehr. Dubrovnik machte mit Waspo kurzen Prozess.

„Ich kann den Jungs keinen großen Vorwurf machen“, schützte Trainer Karsten Seehafer seine Spieler und betonte: „Beim Gegner waren teilweise fünf Weltmeister im Becken. Dagegen kann man mal verlieren. Das ist nichts Schlimmes.“ Geknickt waren seine Spieler trotzdem: „In der Abwehr zu viele Fehler gemacht, vorn zu wenig unsere Chancen genutzt“, bilanzierte Schenkel, wusste aber auch: „Alles andere als ein Sieg von Dubrovnik wäre eine Überraschung gewesen.“

Weiter geht’s am 9. Dezember in Moskau. Am Sonnabend steht das Stadtderby gegen die White Sharks im Stadionbad (16 Uhr) an.

Waspo-Tore: Radovic (3), Brguljan (2), Corusic (1).

Von Simon Lange

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