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Hannover in 360 Grad Im Grab der Welfenkönige
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König Ernst August 1. (1771 – 1851) hat den Bau des Mausoleums nach dem Tod seiner Ehefrau, Königin Friederike von Hannover (1778 – 1841) bei Hofbaumeister Laves in Auftrag gegeben. Laves schuf einen tempelartigen Bau mit Vorhalle, dem quadratischen Hauptraum schließt sich eine halbkreisförmige Altarnische an. Im Inneren ist das Gebäude zweigeschossig: Auf der oberen Kapellenebene befinden sich die beiden Grabdenkmale, die reine Denkmale sind und vom Bildhauer Christian Daniel Rauch in dreijähriger Arbeit geschaffen wurden.

Die Särge selbst befinden sich in der Gruft unter der Kapelle. Nachdem das zerbombte Leineschloss (heute: Landtag) umgebaut wurde, wurden elf weitere Sarkophage der Welfenfamilie ins Mausoleum umgebettet, darunter der von Kurfürstin Sophie (1630 – 1714), ihrem Mann Ernst August (1674 – 1728) und ihrem Sohn Georg I, dem König von England (1660 – 1727). Vor dem Mausoleum ist zudem die 1980 verstorbene Viktoria Luise von Preußen, einzige Tochter von Kaiserin Auguste Viktoria und Kaiser Willhelm II., an der Seite ihres Ehemanns bestattet.

Von Conrad von Meding

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