Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Landtagswahl Niedersachsen 2017: Der HAZ-Wahltrend Der HAZ-Wahltrend: Fragen und Antworten
Thema L Landtagswahl Niedersachsen 2017: Der HAZ-Wahltrend Der HAZ-Wahltrend: Fragen und Antworten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:06 01.10.2017
Symbolbild Quelle: dpa
Anzeige

Was ist der HAZ-Wahltrend?

Der HAZ-Wahltrend wird von der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung in Kooperation mit Spiegel Online und dem Meinungsforschungsinstitut Civey erhoben. In den Wochen vor der Landtagswahl am 15. Oktober 2017 befragen wir durchgehend Online-Leserinnen und Leser zur politischen Stimmung im Land. Im Kern steht die "Sonntagsfrage": "Wen würden Sie wählen, wenn am Sonntag Landtagswahl in Niedersachsen wäre?". Das Ergebnis ist repräsentativ, die Stichprobe umfasst bereits jetzt mehr als 5.000 Befragte. Auch Sie können noch teilnehmen. Wählen Sie dazu eine Partei und füllen Sie danach die abgefragten Felder aus.

Sind die Ergebnisse repräsentativ?

Ja, die Ergebnisse der Umfrage "Wen würden Sie wählen, wenn am Sonntag Landtagswahl in Niedersachsen wäre?" sind repräsentativ für die Bevölkerung Niedersachsens. Teilgenommen an der Umfrage haben fast 20.000 Menschen (Stand 11. September 2017), in die Stichprobe zur Bildung der repräsentativen Ergebnisse sind mehr als 5.000 Stimmen eingeflossen. Der statistische Fehler liegt bei 2,5 Prozent. 

Wie wird die Umfrage erhoben?

Das Meinungsforschungsinstitut Civey, mit dem die HAZ beim Wahltrend kooperiet, arbeitet in der Berechnung der repräsentativen Ergebnisse mit einem mehrstufigen Verfahren. Der erste Schritt ist ein sogenanntes Riversampling. Das bedeutet: Alle Umfragen werden in einem Netzwerk aus zahlreichen Websites ausgespielt. Der zweite Schritt sind geprüfte Panel-Teilnehmer: Bei Civey-Umfragen kann erst einmal jeder abstimmen. Doch für die Berechnung repräsentativer Ergebnisse werden nur registrierte Teilnehmer berücksichtigt. Aus diesen registrierten Nutzern wird eine unter anderem nachfolgenden Merkmalen quotierte Stichprobe gezogen: Alter, Geschlecht, Bevölkerungsdichte, Wahlpräferenz und Zeitpunkt der Stimmabgabe. In einem dritten Schritt werden die Ergebnisse schließlich nach Wertehaltungen und weiteren soziodemographischen Faktoren der Abstimmenden gewichtet, um final etwaige Verzerrungen zu korrigieren und Beeinflussung durch Interessensgruppen zu verhindern.

Warum müssen sich Umfrage-Teilnehmer registrieren?

Die Registrierung ist wichtig, um repräsentative Ergebnisse für die Gesamtbevölkerung berechnen zu können. Dafür wird jeder Teilnehmer unter anderem nach Geschlecht, Geburtsjahr und der eigenen Postleitzahl gefragt. Diese Angaben werden genutzt, um Nutzern gemäß ihrer Verteilung in der Gesamtbevölkerung berücksichtigen zu können. Darüber hinaus wird auch die Historie früherer Antworten dafür verwendet, etwaige Verzerrungen durch Gewichtung zu korrigieren.

Woran erkenne ich als Leser, wie zuverlässig die Ergebnisse sind?

Um belastbare Ergebnisse zu bekommen, müssen ausreichend unterschiedliche Menschen daran teilnehmen. Ob das bereits gelungen ist, wird in der Umfrage transparent offengelegt, indem zu jedem Umfrageergebnis die statistische Fehlerwahrscheinlichkeit angegeben wird. Darüber hinaus zeigt Civey, wie viele Menschen insgesamt an einer Umfrage teilgenommen haben, wie viele Personen in der Berechnung berücksichtigt wurden und auf welchen Zeitraum sich die
Ergebnisberechnung bezieht.

Was passiert mit meinen Daten?

Die persönlichen Daten der Nutzer werden verschlüsselt auf deutschen Servern gespeichert und bleiben geheim. Sie dienen allein zur Ergebnisberechnung.

r.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige