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Straßennamen in Hannover
Zehn Straßen werden umbenannt
Badenstedt
Der Miegelweg wird bald umbenannt.

Die Tage des Miegelwegs sind gezählt. Nachdem eine Historikerkommission die Umbenennung der Straße empfohlen hat und sich die Politik für einen Namenswechsel aussprach, steht nun die Auswahl eines neuen Straßennamens an.

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HAZ-Forum zu Straßennamen
Foto: Der Miegelweg in Badenstedt. Er ist benannt nach Agnes Miegel, die für Hitler schwärmte.

Sehr engagiert haben Leser der HAZ am Dienstagabend über die mögliche Umbenennung von Straßennamen in Hannover diskutiert. Die Besucher des HAZ-Forums waren überwiegend dafür, die Straßen nicht umzubenennen - auch wenn die Namensgeber aktiv am Nazi-Regime mitgewirkt haben.

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Straßenumbenennung
Hat andere Sorgen: Anwohner Helmuth Busch (links) wusste bis zur aktuellen Debatte gar nicht, wer Julius Brecht war.Foto: Menkens

Die Julius-Brecht-Straße wurde nach einem SPD-Politiker benannt – doch der machte unter den Nazis Karriere in der staatlichen Wohnungswirtschaft. Nach dem Krieg war Brecht Abgeordneter in der hamburgischen Bürgerschaft und später Mitglied des Deutschen Bundestages.

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Groß-Buchholz
Bekennender Antisemit und Nationalsozialist: Gustav Frenssen.

Der Schriftsteller Gustav Frenssen war ein bekennender Antisemit und Nationalsozialist. Jetzt soll die Straße in Groß-Buchholz, die nach ihm benannt ist, einen neuen Namen bekommen.

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Straßenumbenennung in Groß-Buchholz
„Das hatten wir doch alles schon einmal“: Günter Warnebold wohnt in dem nach Paul Uhlenhuth benannten Weg.

Der Uhlenhuthweg in Groß-Buchholz sollte schon einmal umbenannt werden. 2001 ist die Stadt schon einmal an dem Vorhaben gescheitert. Trotzdem steht der Straßennahme auf der aktuellen Umbenennungsliste.

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Straßenumbenennung in Badenstedt

Weil einige Werke der Dichteren Agnes Miegel eine eklatante Nähe zur NS-Rassenideologie aufweisen, soll auch der nach ihr benannte Miegelweg in Badenstedt umbenannt werden. Viele Anwohner halten von der Idee des Beirat für die Überprüfung von Straßennamen aber wenig. 

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Südstädter Sohnreystraße

Zehn Straßen in Hannover sollen neue Namen bekommen, weil ihre Patrone politisch belastet sind. Auch die Südstädter Sohnreystraße ist betroffen. Doch bei den Anwohnern stößt das Vorhaben nicht auf Begeisterung. 

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Reaktionen auf Straßenumbenennung

Die Aufregung in Hannover ist groß: Zehn Straßen in der Stadt sollen andere Namen bekommen, darunter so exklusive Adressen wie die Hindenburgstraße im Zooviertel und der Franziusweg in Herrenhausen. Die Reaktionen reichen von strikter Ablehnung bis Zustimmung.

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Kommentar zur Straßenumbenennung

Zahlreiche Straßen Hannovers sind nach fragwürdigen Persönlichkeiten benannt. Sie nur umzubenennen, ist simpel und oft sogar geschichtsvergessen. Das Thema erfordert mehr Kreativität. Ein Kommentar von Simon Benne.

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Wegen Nazi-Verstrickungen
Soll umbenannt werden: Die Hindenburgstraße im Zooviertel.

Zehn Straßennamen sollen wegen Nazi-Verstrickungen der Namensgeber neu vergeben werden, weil Persönlichkeiten sich im Nazi-Regime schuldig gemacht haben. Darunter ist die Hindenburgstraße, auch die Fritz-Beindorff-Allee ist trotz der Proteste von Angehörigen weiter auf der Liste.

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Kommission prüft Straßennamen
Täter? Fritz Beindorff am Schreibtisch.

Die Kommission zur Überprüfung von 500 hannoverschen Straßennamen hat getagt und will am Donnerstag vorstellen, welche Straßen umbenannt werden sollen, weil Namensgeber in Nazi-Gräuel verwickelt waren. Nach HAZ-Informationen ist die Fritz-Beindorff-Allee dabei.

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Enthüllung für Hannah-Arendt-Platz

Niedersachsens erste Adresse, der Platz vor dem Landtag in Hannovers City, hat einen neuen Namen: Hannah-Arendt-Platz. Bei einer öffentlichen Feierstunde – mit guter Laune trotz „Sauwetter“  wurde das neue Straßenschild enthüllt.

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Augenblicke: Bilder aus Hannover und der Welt

Klicken Sie sich durch spektakuläre Fotos – ausgewählt von der HAZ-Redaktion.