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10 Jahre Region Hannover Der zwitschernde Bürgermeister aus Wennigsen
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20:09 22.08.2011
Wennigsens Bürgermeister Christoph Meineke im HAZ-Interview über Twitter, Fördergelder und den Plan, trotz Amt eine Doktorarbeit zu schreiben

Herr Bürgermeister, Sie haben etwas gemeinsam mit dem Londoner Bürgermeister Boris Johnson. Wissen Sie was?

Spontan fallen mir sogar zwei Gemeinsamkeiten zwischen Herrn Johnson und mir ein. Wir haben beide eine Majestät über uns. Er die Queen, ich den amtierenden König des historischen Freischießens in Wennigsen. Aber ich glaube, sie wollten eher darauf hinaus, dass Johnson im Internet per Twitter Kontakt zu seinen Bürgern hält. Das mache ich in Wennigsen auch.

Sie schreiben regelmäßig in einem Internetblog über Ihre Arbeit, zusätzlich senden Sie fast täglich kleine Mitteilungen per Twitter in die Welt. Warum?

Ich habe einfach angefangen, und es macht Freude. Das ist eine unmittelbare Art der Kommunikation. Ich hatte schon in meinem Wahlkampf ein kleines Tagebuch auf einer Internetseite. Das ist bei den Bürgern sehr gut angekommen. Ich komme mittlerweile auf der Internetseite auf bis zu 3000 Besucher jeden Monat.

Vor einiger Zeit schrieben Sie aus dem Ortsrat, es sei „schon traurig, wenn Bürger mehr Beteiligung einforderten und dann zu einer Ortsratssitzung, wo ein Bebauungsplan besprochen wird, nur ein Gast kommt“. Kommt die Bürgerbeschimpfung auch an?

Den Satz als Beschimpfung auszulegen, ist zu hart. Ich habe eine Stimmung mitgeteilt, die ich in diesem Moment empfunden habe. Auf der einen Seite hört man die berechtigten Rufe nach mehr Mitbestimmung. Wenn es dann aber um konkrete Belange geht, die das Gesicht einer Ortschaft für Jahrzehnte prägen werden, interessiert sich kaum jemand dafür. Ich twittere gern von unterwegs mit dem Mobiltelefon, vieles ist spontan – aber alles authentisch. Es hat auf diesen Tweet viele Antworten aus dem Bundesgebiet gegeben, positiv und negativ.

Das komplette Interview lesen Sie in der Dienstagausgabe der HAZ oder im E-Paper.

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