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125 Jahre Madsack Diese Momente mit der HAZ bleiben unvergesslich
Thema Specials 125 Jahre Madsack
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14:52 17.05.2018
Quelle: HAZ
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Stefan Schostok, Oberbürgermeister von Hannover

"Im März 1972 berichtete die HAZ über einen ungewöhnlich großen Andrang von Kindern und Jugendlichen im Historischen Museum. Grund für den Zuspruch war eine Führung, die der damalige Museumsdirektor Helmut Plath speziell für junge Besucher anbot. Unter den Kindern befand ich mich damals als Achtjähriger. Meine HAZ hat meine Familie und mich damals ins Historische Museum gelockt. Danach habe ich kein Museum mehr ausgelassen. Meine Faszination für Stadt- und Landesgeschichte sowie für Museen und Kunst hat ihren Ursprung in den Berichten der HAZ. Ein großer Fan bin ich gerade von zeitgeschichtlichen Serien in der Zeitung. Die daraus entstehenden Bücher finden immer einen Platz in meinem Regal." 

Gerhard Schröder, ehemaliger Bundeskanzler und Ministerpräsident Niedersachsens

"Seit mehr als vier Jahrzehnten beginnt kaum ein Tag für mich ohne meine Heimatzeitung, die HAZ. Das soll so bleiben. In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und alles Gute für die zukünftige Entwicklung des Verlags!" 

Ralf Meister, Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers

"Als ich die HAZ mit den historischen Bildern über die Ankunft der Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg aufschlug, war ich sehr berührt. Ähnliche Szenen habe ich schon oft gesehen. Aber hier ging es um die Stadt, in der ich seit sieben Jahren wohne: Ich erkannte die Straßen, die Plätze, die Fassaden – auch wenn manches durch die Zerstörungen merkwürdig verfremdet wirkte. Und hierhin kamen nun die verzweifelten Menschen aus dem Osten, standen für einen Teller dünne Suppe an, bekamen notdürftige Quartiere zugewiesen – und wurden, wie ich lesen musste, nicht immer freundlich empfangen. Geschichtsunterricht pur: Diese Schicksale scheinen lang vergangen zu sein und rücken doch ganz nah an uns heran. Zu einer guten Zeitung gehört eben auch, die Stimme einer Erinnerungskultur zu sein." 

Bernd Althusmann, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung

"Der Krieg im Kongo tobte bereits seit Jahren. Wir Europäer nahmen die grausamen Bilder aus Zentralafrika in den Nachrichtensendungen nur noch beiläufig wahr. Eine eindringliche Zeitungsreportage über dort eingesetzte Kindersoldaten hat das geändert: Als Familienvater hat mich das Schicksal dieser missbrauchten Kinder besonders berührt. Ich habe Berichte über derartige Konflikte ab diesem Zeitpunkt mit anderen Augen gesehen. Mein Blick für den Kontinent Afrika wurde geschärft. Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich nicht, dass ich acht Jahre später im südlichen Afrika für fast drei Jahre mit der gesamten Familie leben und arbeiten würde." 

Dirk Toepffer, Hannovers CDU-Chef und CDU-Fraktionschef im Landtag

"Noch vor einigen Wochen ist kaum ein Tag vergangen, an dem die HAZ und andere Medien nicht über ihren inhaftierten Kollegen Deniz Yücel berichteten. Ein Jahr verbrachte Yücel in einem türkischen Gefängnis, ohne Anklage. Ich war beeindruckt, wie stark Zeitungen unterschiedlicher Ausrichtung zusammenstehen und sich für ihren Kollegen einsetzen. Das ist ein breites Zeichen der Solidarität gewesen. Kurze Zeit später kam Yücel tatsächlich frei." 

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Die Leser der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) haben unterschiedliche Momente, die sie mit der Zeitung in Verbindung setzen. Wir haben solche "Zeitungsmomente" gesammelt.
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