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US-Präsidentschaftswahl 2012 Das Hauptthema: Arbeitslosigkeit in den USA
Thema Specials US-Präsidentschaftswahl 2012 Das Hauptthema: Arbeitslosigkeit in den USA
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12:58 29.08.2012
Die Hohe Arbeitslosigkeit könnte Barack Obama seinen Job kosten – zumindest ist diese das Hauptthema der Wahl. Quelle: dpa
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Die Konjunktur lag in der Spitze im Herbst 2009 bei 10 Prozent. Aktuell hält sich die Arbeitslosenquote hartnäckig oberhalb von 8 Prozent, ein Wert, der Präsident Barack Obama bei der Wahl im November seinen Job kosten könnte. Die Spannbreite innerhalb der USA ist allerdings riesig - im Pazifikstaat Kalifornien liegt die Quote zum Beispiel bei fast 11 Prozent, in North Dakota nur bei 3.

Im Wahlkampf spielt das Thema Arbeitsplätze eine entscheidende Rolle. Obama und sein Herausforderer Mitt Romney haben indes völlig unterschiedliche Vorstellungen, wie Millionen arbeitsloser Amerikaner in Lohn und Brot zu bringen sind.    

Obama verweist darauf, dass er gleich zum Beginn seiner Amtszeit - inmitten der tiefen Rezession - begonnen habe, der Wirtschaft auf die Beine zu helfen. Zu den Maßnahmen gehörte das größte Konjunkturprogramm in der US-Geschichte mit einem Volumen von fast 800 Milliarden Dollar - außerdem Steuererleichterungen für Durchschnittsverdiener und kleinere Unternehmen, Beschäftigungsprogramme und ein riesiges Rettungspaket für die schlingernde Autoindustrie. Unter dem Strich rechnet sich Obama 27 Monate in Folge mit Beschäftigungsaufbau an. Insgesamt, so seine Bilanz, habe die Wirtschaft nunmehr rund 4,3 Millionen Arbeitsplätze geschaffen - und eine noch schlimmere Krise sei verhindert worden.

Romney kritisiert Obamas Vorgehen gegen die Krise scharf, nicht nur weil die Konjunkturspritzen das Ziel verfehlt hätten, die Arbeitslosigkeit deutlicher zu senken. Seine Philosophie entspricht dem Staatsbild der neoliberalen Ökonomie: Die Wirtschaft und der freie Markt können es am besten - und der Staat kann helfen, indem er möglichst wenig eingreift. Sein Plan „verspricht nicht die sofortige Schaffung einer imaginären Zahl von Jobs, weil die Regierung keine Jobs schaffen kann - zumindest keine produktiven, die langfristig zu unserem Wohlstand beitragen“, heißt es in seinem Wahlprogramm.

dpa

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