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Donald Trump macht ein „billiges“ Angebot

Noch 12 Tage Donald Trump macht ein „billiges“ Angebot

Finanziell bricht der US-Wahlkampf 2012 alle Rekorde. Geschätzte drei Milliarden Euro lassen sich Demokraten und Republikaner ihre Kampagnen kosten.

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„Washington Post“ spricht sich für Obama aus

Multi-Milliardär Donald Trump (rechts) greift im US-Wahlkampf zugunsten von Herausforderer Mitt Romney (links) ein.

Quelle: dpa

Washington. Da kommt es auf ein paar Millionen auch nicht mehr an: Donald Trump, Immobilienguru und entschiedener Gegner von Barack Obama, bietet dem Amtsinhaber fünf Millionen Dollar für eine Wohltätigkeitsorganisation seiner Wahl – wenn er denn bereit ist, sämtliche Meldedaten und seine Universitätszeugnisse zu veröffentlichen. Seit Jahren behauptet Trump, Obama sei gar nicht in den USA geboren und dürfe daher nicht Präsident sein. Dem Weißen Haus ist das Angebot zu billig. In jeder Hinsicht.

Parteizugehörigkeiten spielen in den USA keine allzu große Rolle. Bestes Beispiel dafür ist Ray LaHood, der als Verkehrsminister am Kabinettstisch von Obama sitzt, obwohl er Mitglied der „Grand Old Party“ ist. Strebt Colin Powell nun eine ähnliche Karriere an? Der frühere General diente unter George W. Bush als Außenminister. Am Donnerstag sprach er sich – wie schon 2008 – dafür aus, Obama zu wählen. Bei der Beendigung des Afghanistan-Konflikts und beim Kampf gegen den weltweiten Terror sei Obama auf „dem richtigen Weg“.

Mitt Romney legt eine bemerkenswerte Aufholjagd hin. Das Internetportal „Real Clear Politics“ sieht einen hauchdünnen Vorsprung für Romney – 47,7 zu 47,1 Prozent. Die wichtigste Botschaft aber ist: In zehn Bundesstaaten lässt sich noch nicht erkennen, wer führt. Romney ist trotzdem zuversichtlich: „Wir werden gewinnen!“ 

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Ausgerechnet die liberale Zeitung „Washington Post“ schreibt am Mittwoch über Barack Obama, er sei der „Underdog“, der Unterlegene. Wochenlang hatte der Amtsinhaber im Rennen um das Weiße Haus in den Umfragen die Nase vorn.

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Live-Ergebnisse

Fakten zur Wahl
Die Kandidaten
Barack Obama Joe Biden (Vize)
Berufliche Stationen
geboren 1961 auf Hawaii geboren 1942 in Pennsylvania
1985-88: Sozialarbeiter in Chicago 1968 : Jura-Examen in New York
1991 : Jura-Examen in Harvard ab 1968 : Anwalt in Delaware
ab 1992 : Bürgerrechtsanwalt und Uni-Dozent  
Politische Stationen
1996 : Wahl in den Senat von Illinois 1973 : Wahl in den US-Senat für Delaware
2004 : Wahl in den US-Senat für Illinois 2001-2003, 2007-2009 : Vorsitz im außenpolitischen Ausschuss
seit 2009 : US-Präsident seit 2009 : US-Vizepräsident
Wahlkampfspenden
556 Mio. US-Dollar
Alle Präsidenten der USA
Die Kandidaten
Mitt Romney Paul Ryan (Vize)
Berufliche Stationen
geboren 1947 in Detroit geboren 1970  in Wisconsin
1967-69: mormonischer Missionar in Frankreich 1992 : Abschluss in Wirtschafts- und Politikwissenschaften
ab 1975 : Unternehmensberater 1992-99 : Marketingberater für das Bauunternehmen seiner Familie
1984 : Gründung einer Investmentfirma  
Politische Stationen
2003-2007 : Gouverneur von Massachusetts 1992-1999 : Redenschreiber, Mitarbeiter republikanischer Politiker
2008, 2012 : Bewerbung um die republikanische Präsidentschaftskandidatur seit 1999 : Kongressabgeordneter
Wahlkampfspenden
339,8 Mio. US-Dollar