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Kampf ums Weiße Haus Donald Trump macht ein „billiges“ Angebot
Thema Specials US-Präsidentschaftswahl 2012 Kampf ums Weiße Haus Donald Trump macht ein „billiges“ Angebot
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09:57 26.10.2012
Multi-Milliardär Donald Trump (rechts) greift im US-Wahlkampf zugunsten von Herausforderer Mitt Romney (links) ein. Quelle: dpa
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Washington

Da kommt es auf ein paar Millionen auch nicht mehr an: Donald Trump, Immobilienguru und entschiedener Gegner von Barack Obama, bietet dem Amtsinhaber fünf Millionen Dollar für eine Wohltätigkeitsorganisation seiner Wahl – wenn er denn bereit ist, sämtliche Meldedaten und seine Universitätszeugnisse zu veröffentlichen. Seit Jahren behauptet Trump, Obama sei gar nicht in den USA geboren und dürfe daher nicht Präsident sein. Dem Weißen Haus ist das Angebot zu billig. In jeder Hinsicht.

Parteizugehörigkeiten spielen in den USA keine allzu große Rolle. Bestes Beispiel dafür ist Ray LaHood, der als Verkehrsminister am Kabinettstisch von Obama sitzt, obwohl er Mitglied der „Grand Old Party“ ist. Strebt Colin Powell nun eine ähnliche Karriere an? Der frühere General diente unter George W. Bush als Außenminister. Am Donnerstag sprach er sich – wie schon 2008 – dafür aus, Obama zu wählen. Bei der Beendigung des Afghanistan-Konflikts und beim Kampf gegen den weltweiten Terror sei Obama auf „dem richtigen Weg“.

Mitt Romney legt eine bemerkenswerte Aufholjagd hin. Das Internetportal „Real Clear Politics“ sieht einen hauchdünnen Vorsprung für Romney – 47,7 zu 47,1 Prozent. Die wichtigste Botschaft aber ist: In zehn Bundesstaaten lässt sich noch nicht erkennen, wer führt. Romney ist trotzdem zuversichtlich: „Wir werden gewinnen!“ 

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