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Kampf ums Weiße Haus Mitt Romney holt in Swing States auf
Thema Specials US-Präsidentschaftswahl 2012 Kampf ums Weiße Haus Mitt Romney holt in Swing States auf
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12:32 29.10.2012
Von Stefan Koch
In den Swing States scheint der republikanische Kandidat Mitt Romney (r.) Barack Obama einzuholen. Quelle: dpa
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Washington

Genauso wie Präsident Barack Obama muss der Herausforderer seine geplanten Auftritte in den sogenannten Swing States, deren Wähler es noch zu überzeugen gilt, der Sturmvorhersage für die Ostküste anpassen. Romney kann es sich nicht leisten, Sicherheitskräfte für Wahlkampfveranstaltungen zu binden, wenn eine Naturkatastrophe droht. Und Obama hat die Chance des Jahres, sich wenige Tage vor der Wahl als Krisenmanager zu beweisen.

In die letzte Wahlkampfwoche geht Romney sowieso mit Rückenwind. In Ohio, einem der neun noch heiß umkämpften Staaten, ist er mit Obama gleichgezogen, und in Iowa hat die einflussreiche Tageszeitung „Des Moines Register“ zum ersten Mal seit 1972 den republikanischen Kandidaten zur Wahl empfohlen. 44 Stimmen aus den Swing States sieht die gewöhnlich treffsichere Agentur RealClearPolitics derzeit bei Obama, 66 bei Romney. Bei der Gesamtzahl der Wahlmännerstimmen liegt Obama 281:257 vorn. 270 Stimmen braucht der Sieger. Entscheidet nur Ohio anders als 2008, gewinnt Romney das Weiße Haus.

Seit fast vier Jahren ist ein Afroamerikaner Chef im Weißen Haus. Doch die Rassismusdebatte lebt. Besonders bei den Republikanern. Die geraten sogar untereinander darüber in lauten Streit. Lawrence Wilkerson, früherer Offizier und Mitarbeiter des ehemaligen Außenministers Colin Powell, wirft seiner „Grand Old Party“ vor, „noch immer eine Partei zu sein, in der viele Rassisten beheimatet sind“. Mit diesen Angriff zielte Wilkerson im Fernsehsender MSNBC am Wochenende besonders auf Mitt Romneys Berater John Sununu. Der hatte öffentlich darüber nachgedacht, dass Powell den amtierenden Präsidenten von den konkurrierenden Demokraten wohl auch deshalb unterstütze, „weil beide Politiker die gleiche Hautfarbe haben“.

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