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Mitt Romney holt in Swing States auf

Noch 8 Tage Mitt Romney holt in Swing States auf

Florida geht wohl an Mitt Romney. Davon ist inzwischen nicht nur das Kampagnenteam des Republikaners überzeugt. Auch die meisten Umfrageinstitute sehen die 29 Wählerstimmen des Sonnenscheinstaats derzeit bei Romney. Da kann er es verschmerzen, dass der heraufziehende Hurrikan ,,Sandy“ seine Florida-Tour am Wochenende abgekürzt hat.

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Stürmische Zeiten im US-Wahlkampf

In den Swing States scheint der republikanische Kandidat Mitt Romney (r.) Barack Obama einzuholen.

Quelle: dpa

Washington. Genauso wie Präsident Barack Obama muss der Herausforderer seine geplanten Auftritte in den sogenannten Swing States, deren Wähler es noch zu überzeugen gilt, der Sturmvorhersage für die Ostküste anpassen. Romney kann es sich nicht leisten, Sicherheitskräfte für Wahlkampfveranstaltungen zu binden, wenn eine Naturkatastrophe droht. Und Obama hat die Chance des Jahres, sich wenige Tage vor der Wahl als Krisenmanager zu beweisen.

In die letzte Wahlkampfwoche geht Romney sowieso mit Rückenwind. In Ohio, einem der neun noch heiß umkämpften Staaten, ist er mit Obama gleichgezogen, und in Iowa hat die einflussreiche Tageszeitung „Des Moines Register“ zum ersten Mal seit 1972 den republikanischen Kandidaten zur Wahl empfohlen. 44 Stimmen aus den Swing States sieht die gewöhnlich treffsichere Agentur RealClearPolitics derzeit bei Obama, 66 bei Romney. Bei der Gesamtzahl der Wahlmännerstimmen liegt Obama 281:257 vorn. 270 Stimmen braucht der Sieger. Entscheidet nur Ohio anders als 2008, gewinnt Romney das Weiße Haus.

Seit fast vier Jahren ist ein Afroamerikaner Chef im Weißen Haus. Doch die Rassismusdebatte lebt. Besonders bei den Republikanern. Die geraten sogar untereinander darüber in lauten Streit. Lawrence Wilkerson, früherer Offizier und Mitarbeiter des ehemaligen Außenministers Colin Powell, wirft seiner „Grand Old Party“ vor, „noch immer eine Partei zu sein, in der viele Rassisten beheimatet sind“. Mit diesen Angriff zielte Wilkerson im Fernsehsender MSNBC am Wochenende besonders auf Mitt Romneys Berater John Sununu. Der hatte öffentlich darüber nachgedacht, dass Powell den amtierenden Präsidenten von den konkurrierenden Demokraten wohl auch deshalb unterstütze, „weil beide Politiker die gleiche Hautfarbe haben“.

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Noch 10 Tage
Bekommt Rückenwind von der „Washington Post“: Amtsinhaber Barack Obama.

Die amerikanischen Medien halten sich  auch in diesem Jahr an die Tradition und sprechen eine Wahlempfehlung aus. Die „Washington Post“ hat ihren Lesern am Freitag Amtsinhaber Barack Obama zur Wiederwahl anempfohlen. Die Begründung: Trotz einiger Enttäuschungen sei der Demokrat besser als sein konservativer Herausforderer geeignet, „das Land auf sichereren finanziellen Grund zu steuern“.

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Live-Ergebnisse

Fakten zur Wahl
Die Kandidaten
Barack Obama Joe Biden (Vize)
Berufliche Stationen
geboren 1961 auf Hawaii geboren 1942 in Pennsylvania
1985-88: Sozialarbeiter in Chicago 1968 : Jura-Examen in New York
1991 : Jura-Examen in Harvard ab 1968 : Anwalt in Delaware
ab 1992 : Bürgerrechtsanwalt und Uni-Dozent  
Politische Stationen
1996 : Wahl in den Senat von Illinois 1973 : Wahl in den US-Senat für Delaware
2004 : Wahl in den US-Senat für Illinois 2001-2003, 2007-2009 : Vorsitz im außenpolitischen Ausschuss
seit 2009 : US-Präsident seit 2009 : US-Vizepräsident
Wahlkampfspenden
556 Mio. US-Dollar
Alle Präsidenten der USA
Die Kandidaten
Mitt Romney Paul Ryan (Vize)
Berufliche Stationen
geboren 1947 in Detroit geboren 1970  in Wisconsin
1967-69: mormonischer Missionar in Frankreich 1992 : Abschluss in Wirtschafts- und Politikwissenschaften
ab 1975 : Unternehmensberater 1992-99 : Marketingberater für das Bauunternehmen seiner Familie
1984 : Gründung einer Investmentfirma  
Politische Stationen
2003-2007 : Gouverneur von Massachusetts 1992-1999 : Redenschreiber, Mitarbeiter republikanischer Politiker
2008, 2012 : Bewerbung um die republikanische Präsidentschaftskandidatur seit 1999 : Kongressabgeordneter
Wahlkampfspenden
339,8 Mio. US-Dollar