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Barsinghausen ASB: Angebot und Nachfrage wachsen konstant
Umland Barsinghausen ASB: Angebot und Nachfrage wachsen konstant
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16:36 19.12.2018
Der CDU-Ortsverband hat sich bei den ASB-Mitarbeitern für ihr Engagement bedankt. Quelle: Lisa Malecha
Barsinghausen

Ambulante Pflege, Erste Hilfe-Ausbildung, Sanitätsdienste, Katastrophenschutz, Schnell-Einsatz-Gruppe, Kultur im Bahnhof, Kitas, Stadtteiltreff, Pflegeheime: Mit seinen Angeboten erreicht der Kreisverband Hannover-Land/Schaumburg mehr als 50.000 Menschen im Jahr – und die Nachfrage nach den ASB-Dienstleistungen steigt. ASB-Kreisgeschäftsführer Jens Meier blickt bei einem Besuch des CDU-Ortsverbands auf ein Jahr voller Wachstum zurück. Die Politiker hatten sich bei ihm und seinen Kollegen für ihr Engagement bedankt.

Denn diese sind im Dauereinsatz: Unter anderem der Hausnotruf besetzt mehrere durchgängige Rufbereitschaften. Mittlerweile nehmen bereits mehr als 920 Menschen dieses Angebot in Anspruch. Auch im Pflegedienst und im Fahrdienst wird 365 Tage im Jahr gearbeitet und natürlich ist auch die Rettungswache ständig besetzt. Und nicht nur die Zahl derer, die die Angebote in Anspruch nehmen, auch die Zahl der Mitarbeiter, Ehrenamtlichen und Vereinsmitglieder wächst konstant. 250 Menschen sind derzeit hauptamtlich beim Kreisverband mit Sitz in Barsinghausen beschäftigt, weitere 80 sind ehrenamtlich bei der Schnell-Einsatz-Gruppe aktiv. „Das ist ein Wachstum von über zehn Prozent“, sagt Meier. Und die Mitarbeiter werden benötigt, immerhin ist der ASB im Kreisverband Hannover-Land/Schaumburg in vielen Bereichen aktiv: Der Verband betreibt den Rettungsdienst ebenso wie Kindergärten, Seniorenwohn- und Tagespflegeeinrichtungen, ist für den Katastrophenschutz und viele Sanitätsdienste verantwortlich und bietet viele weitere Dienstleistungen aus verschiedenen Lebensbereichen an – und es sollen noch mehr werden. Nicht zuletzt betreibt der Kreisverband den Barsinghäuser ASB-Bahnhof als Treffpunkt für alle Bürger und Schulungszentrum.

Allein in der Rettungswache sind 36 Notfallsanitäter, Rettungssanitäter und Rettungsassistenten beschäftigt. Vor allem, dass die Rettungskräfte immer mehr Verantwortung übernehmen, stelle eine Herausforderung dar, sagt Torben Meyer, Leiter der Rettungswache. Denn seit 2014 erst gibt es in Deutschland den Beruf des Notfallsanitäters. Er ist die höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst. Viele Mitarbeiter haben sich seit der Einführung weiterbilden lassen, zwei Notfallsanitäter hat der ASB in Barsinghausen nun selbst ausgebildet und übernommen. Zudem hat der ASB in Barsinghausen knapp 3000 Mitglieder, im gesamten Einzugsgebiet des Kreisverbands sind es rund 15.000. Und auch die Nachfrage nach den Angeboten steigt konstant, weshalb vor allem die Kinderbetreuung nun ausgebaut wird: In Kirchdorf wird der ASB eine neue Kita eröffnen, die siebte im Gebiet des Kreisverbands.

Doch es gab nicht nur positives zu berichten: „Wir erleben schon, dass wir bedroht, bedrängt oder behindert werden“, sagt er. Zwar passiere das nicht täglich, allerdings geschehen solche Vorfälle doch häufiger als noch vor einigen Jahren. „Da ist eine Tendenz erkennbar“, sagt der Leiter der Rettungswache. Ein weiteres Problem für den ASB: Der Fachkräftemangel, vor allem im Pflegebereich. Der ASB hat daher bereits mehrere junge Frauen aus Madagaskar ausbildet und auch einen junger Syrer. Insgesamt sind Menschen aus mehr als 24 Nationen beim ASB Kreisverband beschäftigt.

Von Lisa Malecha

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