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Barsinghausen Lob für die Jugendarbeit der Barsinghäuser Polizei
Umland Barsinghausen Lob für die Jugendarbeit der Barsinghäuser Polizei
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15:45 31.07.2018
Joachim Eickmeyer, Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes (rechts), Polizeichef Achim Bense (Zweiter von rechts) und der Kontaktbeamte Uwe Müller (links) beantworten die Fragen der CDU-Mitglieder. Quelle: Johanna Steele
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Barsinghausen

Bei einem Besuch der Barsinghäuser Polizei haben Mitglieder des CDU-Ortsverbandes die Chance genutzt, sich einmal genau über die Arbeit der Beamten im Polizeikommissariat zu informieren. Polizeichef Achim Bense, Joachim Eickmeyer, Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes, sowie der Kontaktbeamte Uwe Müller stellten sich den Fragen der Christdemokraten.

Besonders das Thema Prävention interessierte die Besucher. „Gerade bei den Jugendlichen leistet die Polizei in Barsinghausen sehr gute Arbeit“, lobte die Ortsverbandsvorsitzende Jennifer Gäfke die Arbeit der Beamten. „Die Jugendkriminalität sinkt immer mehr.“ Darüber zeigte sich auch Bense erfreut. „Das Jugendheim macht anscheinend wirklich einen tollen Job“, sagte er. „Früher hatten wir mit Jugendlichen aus der Einrichtung viel öfter Probleme als heute.“ Doch nicht nur die Prävention, auch die Aufklärung von Delikten habe sich verbessert. „Gerade bei den Jugendlichen ist auch die Aufklärungsrate sehr gut“, bemerkte der stellvertretende Bürgermeister Max Matthiesen. „Bei Jugendlichen ist der Ermittlungsaufwand tatsächlich auch größer“, bestätigte Bense. „Bei vielen können wir noch Einfluss nehmen, damit sie nicht wieder straffällig werden.“

Kein Drogen-Treff in der Stadt

Etwa 50 Beamte arbeiten derzeit im Kommissariat in Barsinghausen, das rund um die Uhr besetzt ist. Die Anzahl der Straftaten entspreche der anderer Städte in der Größenordnung von Barsinghausen, bemerkte Bense. „Wie stehen Sie zu dem neuen Ordnungsdienst, der in Hannover nun eingeführt wird?“, fragte Gäfke. Ein solcher Ordnungsdienst sei in Barsinghausen zwar unrealistisch, trotzdem könne die Verwaltung der Polizei auf lange Sicht bei leichteren Delikten helfen, antwortete Bense. „Wir brauchen und wollen aber keine selbsternannten Sheriffs, die in der Nachbarschaft Patrouille laufen“, machte Eickmeyer deutlich.

Die Zahl der Einbrüche sei mit 41 im Jahr 2017 relativ gering gewesen. In diesem Jahr rechnen die Beamten aber damit, dass es wieder etwas mehr Fälle werden. Die Anzahl der Drogendelikte in der Stadt sei nicht alarmierend. „Wir haben etwa 100 Taten im Jahr“, sagte Müller. Dazu gehörten vor allem der Besitz und Konsum sowie kleinere Handelsmengen. Es gebe aber keinen Szene-Treff oder große Drogenhändler in der Stadt.

Von Johanna Steele

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