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Barsinghausen Das sind die Bauabschnitte bei der Sanierung der Hauptstraße Großgoltern
Umland Barsinghausen Das sind die Bauabschnitte bei der Sanierung der Hauptstraße Großgoltern
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16:49 25.02.2019
Während des ersten Bauabschnitts ist die Hauptstraße von der B65 bis zum Rebhuhnweg gesperrt. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig
Großgoltern

Seit zwei Wochen rollen die Bagger über die Hauptstraße in Großgoltern – und das wird auch noch eine Weile so weiter gehen. Noch bis voraussichtlich Juni wird sich die Sanierung der Ortsdurchfahrt hinziehen. Für Autofahrer heißt das: Geduld haben, denn während der Bauarbeiten ist die Straße in mehreren Abschnitten voll gesperrt. Wie die genau aussehen, das wollten zahlreiche Leser wissen.

Das sind die Bauabschnitte

Die Sanierungsarbeiten sollen insgesamt rund sechs Monate dauern und haben ein Stück hinter der Einmündung der Hauptstraße auf die Bundesstraße 65 begonnen. Die Sanierung ist in vier große und einen kleinen Abschnitt eingeteilt. Während der ersten vier Bauphasen arbeiten sich die Straßenbauer in Teilabschnitten bis zum südlichen Ende der Hauptstraße in Höhe der Eckerder Straße vor. Derzeit wird die Straße bis etwa auf Höhe des Rebhuhnwegs saniert. Die empfohlene Umleitung führt über Großgoltern, Leveste, Langreder, Barsinghausen, die B65 und Nordgoltern.

In vier Abschnitten wird die Hauptstraße saniert. Quelle: Amparo Llorens Gracia

Anschließend ist das Stück zwischen Kleestraße und Ohweg an der Reihe. Während des dritten Abschnitts wird vom Ohweg bis zur Löhnstraße saniert. Anschließend ist dann der Teilabschnitt zwischen Löhnstraße und Eckerder Straße an der Reihe. Die Umleitungsstrecken werden rechtzeitig ausgeschildert , kündigt Carmen Pförtner, Pressesprecherin der Region Hannover an. „Die Sanierung der einzelnen Abschnitte wird jeweils rund vier bis sechs Wochen dauern“, sagt Pförtner. Ganz am Ende der Maßnahme wird dann der kurze Abschnitt zwischen B65 und dem Beginn des erstes Bauabschnitts saniert. Die Kosten betragen nach Angaben der Regionsverwaltung rund 920.000 Euro.

Schutzstreifen werden kritisiert

Für den Anliegerverkehr gebe es während der Bauphase allerdings keine Sperrungen, verspricht die Region. Die Grundstücke sollen immer erreichbar sein. Allerdings bekommen die Anlieger keinen Schlüssel für die Schranken, müssen also die Arbeiter vor Ort bitten, ihnen die Schranken zu öffnen.

Noch bis Juni wird die Hauptstraße in Großgoltern saniert.

Region bringt Schutzstreifen für Radfahrer auf  Im Auftrag der Region Hannover werden die Rinnen und die Fahrbahn entlang der Hauptstraße (Kreisstraße 241) erneuert sowie ein Schutzstreifen für Radfahrer aufgebracht. Diese sind etwa 1,50 Meter breit und Radfahrern vorbehalten. Doch gerade die Schutzstreifen kommen nicht überall gut an, denn sie bringen auch ein Parkverbot mit sich. Unter anderem die örtliche SPD fordert daher, dass die Streifen nur auf der östlichen Seite der Straße aufgebracht werden, damit Autofahrer weiterhin zumindest auf der gegenüberliegenden Seite parken dürfen.

So fahren die Busse

Zu dem Projekt gehört außerdem ein barrierefreier Ausbau der Bushaltestellen „Ohweg“ und „Gutsstraße“. Wer während der Bauphase den Ort mit dem Bus erreichen oder verlassen will, der kann das weiterhin ohne Probleme, versichert Pförtner und auch Tolga Otkun, Pressesprecher von Regiobus. Die Baustelle hat keine Auswirkungen auf den Busverkehr, sagt Otkun. „Bisher läuft alles gut, es gibt keine Verspätungen oder Veränderungen im Fahrplan.“

Während des ersten Bauabschnitts fahren die Busse ganz normal. Im zweiten und vierten Bauabschnitt müssen die Bushaltestellen „Ohweg“ und „Gutsstraße“ dann allerdings ein Stück verlegt werden. Wohin genau, soll rechtzeitig mitgeteilt werden. Im zweiten Bauabschnitt werden die Busse zudem über die Kleestraße und dann zurück über den Ohweg umgeleitet, während des vierten Bauabschnitts fahren sie über die Löhnstraße zurück über die Eckerder Straße.

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Von Lisa Malecha

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